Die aktuellen Zahlen zu Flucht und Vertreibung zeigen, dass die weltweite Fluchtbewegung in den Jahren 2024 und 2025 weiter gewachsen ist. Ende 2024 waren laut UNHCR rund 123,2 Millionen Menschen auf der Flucht – fast dreimal so viele wie noch 2011. Hauptursachen bleiben Kriege, Gewalt, politische und religiöse Verfolgung sowie zunehmend auch die Folgen des Klimawandels.
Die Situation ist eine der größten humanitären Herausforderungen unserer Zeit: Millionen Menschen leben ohne ausreichenden Schutz, oft in extremer Armut, und die Hilfe durch Staaten und Organisationen stößt an ihre Grenzen. Besonders Kinder – fast 40 Prozent aller Geflüchteten – leiden unter Gewalt, Unsicherheit und fehlendem Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung.
Flucht ist heute das Ergebnis komplexer, sich überlappender Krisen: Kriege, politische Instabilität, Klimaveränderungen und soziale Not treiben Millionen Menschen in die Flucht. Eine würdige Rückkehr oder Integration bleibt vielerorts ungewiss – die internationale Gemeinschaft steht vor enormem Druck.
Flucht und Vertreibung sind eng mit den Globalen Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals) verbunden. Sie zeigen, wo Armut, Ungleichheit, Hunger, fehlende Stabilität und Klimawandel besonders drastische Folgen haben. Die aktuellen UN-Berichte machen deutlich: Steigende Fluchtbewegungen gefährden die Erreichung mehrerer SDG und sind zugleich ein Spiegel gesellschaftlicher Krisen.
Seit 2023 eskalieren die Kämpfe zwischen Militär und Milizen im Sudan. Millionen Menschen sind auf der Flucht im eigenen Land. Hunger und fehlende medizinische Versorgung prägen das Leben der Binnenvertriebenen.
Ultraschalluntersuchung durch mobiles Ärzteteam – medizinische Nothilfe im Krieg (Ukraine)
Der Krieg in der Ukraine zerstört seit 2022 das Leben von Millionen Menschen. Viele sind im eigenen Land auf der Flucht, leiden unter fehlender medizinischer Versorgung und traumatischen Erlebnissen.
Ein Junge bekommt eine Prothese – Wiederherstellung von Mobilität und Würde (Syrien)
Über 13 Jahre Bürgerkrieg und das Erdbeben 2023 haben das syrische Gesundheitssystem zerstört. Millionen Menschen in Nordwest-Syrien sind auf Hilfe angewiesen. Kliniken schließen wegen fehlender Mittel – eine Rückkehr zu stabilen Strukturen ist nur mit internationaler Unterstützung möglich.
Seit Jahren zwingen Bürgerkrieg, Hunger und Überschwemmungen Millionen Menschen im Südsudan zur Flucht. Auch Geflüchtete aus dem benachbarten Sudan suchen Schutz in überfüllten Lagern. Dort fehlt es an fast allem – besonders an medizinischer Hilfe und sauberem Trinkwasser.
Seit Ausbruch des Bürgerkriegs im Sudan im April 2023 sind Hunderttausende Menschen in den benachbarten Tschad geflohen. Besonders Frauen und Kinder suchen hier Schutz vor Gewalt, Hunger und Ausbeutung. Viele sind schwer traumatisiert – sie brauchen nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern auch psychologische Hilfe und Sicherheit.
Millionen Geflüchtete haben alles verloren. Mit Ihrer Spende helfen Sie Familien, die dringend auf medizinische Versorgung, Nahrung und sichere Unterkünfte angewiesen sind. Jeder Beitrag schenkt Schutz und eine neue Perspektive.
Mit 54 € versorgen Sie eine Familie einen Monat lang mit den wichtigsten Lebensmitteln.
Mit 103 € stellen Sie im Katastrophenfall einer Familie eine Notunterkunft bereit.
Mit 308 € helfen Sie einer Frau Imkerin zu werden und selbstbestimmt zu leben.