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Projekt beendet
Zwei Männer mit humedica-Westen sprechen mit einem Afghanen vor einem durch ein Erdbeben zerstörtes Haus
Ein schweres Erdbeben erschütterte im Herbst 2025 den Osten Afghanistans. Mehrfach folgten innerhalb einer Woche starke Nachbeben, die Hilfsmaßnahmen erschweren. humedica unterstützt mit seinem Länderbüro betroffene Familien mit dringend benötigten Hilfsgütern.
Das Dache eines Steinhauses ist eingefallen, Wände fehlen, Steine liegen vor einer Mauer

Aktuelle Lage in Afghanistan

In der Nacht zum 1. September 2025 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 6,0 die Provinz Kunar im Osten Afghanistans. Ganze Dörfer wurden zerstört, Straßen unpassierbar, Nachbeben erschweren die Rettungsarbeiten zusätzlich. Die Menschen schlafen im Freien, Frauen und Kinder oft eng zusammengedrängt in stickigen Zelten. Es fehlt an Lebensmitteln, Wasser und wärmenden Schutzmaterialien. Das Welternährungsprogramm warnt vor einer massiven humanitären Katastrophe. Die UNO warnt, dass es im Winter weitere Opfer geben könnte, da dann viele Menschen von der Außenwelt abgeschnitten seien.

Nach Regierungsangaben verloren über 2.200 Menschen ihr Leben, fast 4.000 wurden verletzt (Stand 7. September). Rund 7.000 Häuser sind zerstört. Es handelt sich um eines der schwersten Erdbeben in der Geschichte Afghanistans.

Am 4. September kam es erneut zu starken Nachbeben, die auch in Kabul und in den Nachbarländern Indien und Pakistan zu spüren waren.

Drei Männer, davon einer mit roter humedica-Weste, sitzen inmitten von gestapelten Kisten und Decken, im Hintergrund Zelte und ein Gebirgszug

Wie humedica hilft

Wir stehen in engem Austausch mit unserem Länderbüro in Afghanistan und mit Partnerorganisationen vor Ort, um die dringendsten Bedürfnisse der Betroffenen genau zu erfassen. Bereits kurz nach dem Erdbeben konnte humedica erste Hilfsmaßnahmen umsetzen und die Unterstützung schrittweise ausweiten. Wir prüfen fortlaufend, wie die Menschen auch in den kommenden Wochen und Monaten bestmöglich unterstützt werden können.

Zu den bisherigen Hilfsleistungen gehören unter anderem:

Schnelle Soforthilfe für besonders betroffene Familien: Verteilung von Decken und Kochgeschirr, damit Menschen trotz zerstörter Häuser ihre Grundversorgung aufrechterhalten können.
Ausgabe von Notfallpaketen für den Alltag: Familien erhalten wichtige Haushaltsgegenstände wie Küchenutensilien, Decken, Schlafmatten und weitere dringend benötigte Materialien.
Verteilung von Zelten, zusätzlichen Decken sowie Wasserfiltern
Zwei humedica-Mitarbeiter sprechen mit einem Mann vor einem zerstörten Haus, ein Mädchen steht daneben

So können Sie helfen:

Für 14 € erhält eine Familie eine Decke, um sich vor Kälte zu schützen.
Mit 18 € finanzieren Sie die Grundausstattung an Kochgeschirr für eine Familie.