Direkt zum Inhalt
Schneebedeckte Berge im Hintergrund, karge Landschaft mit entfernt sichtbaren Mauern im Vordergrund
Täglich überqueren tausende Menschen die Grenze von Pakistan nach Afghanistan – oft unfreiwillig, ohne Besitz, erschöpft und mittellos. humedica steht diesen Familien in ihrer Not zur Seite und hilft mit dem Nötigsten für einen Neuanfang.
Autos stehen hintereinander in einem Felsental in Afghanistan

Aktuelle Lage in Afghanistan

Millionen Afghanen suchten seit Jahrzehnten Schutz im Nachbarland Pakistan – vor Krieg, Gewalt und politischer Verfolgung. Ende 2023 begann die systematische Abschiebung afghanischer Staatsangehöriger. Seit April 2025 kehren täglich bis zu 5000 Menschen aus Pakistan nach Afghanistan zurück. 

Die Rückkehrer erreichen nach beschwerlicher Reise mit Stationen in Aufnahmelagern in der Grenzregion die östlichen Provinzen Nangarhar, Kunar und Laghman. Für viele ist es ihre ursprüngliche Heimat. Für die, die in Pakistan geboren worden, ist es die Heimat der Eltern oder gänzlich unbekannt. Doch hier gibt es kaum Infrastruktur. Viele leben notdürftig in überfüllten Behausungen, andere warten auf Zelte. Zwar erhalten viele Rückkehrer ein Stück Land, für den Bau eines Hauses fehlen ihnen jedoch die nötigen finanziellen Mittel. Es fehlt an fast allem: Schutz vor Witterung, Schlafmöglichkeiten, Lebensmitteln, medizinischer Versorgung.

Drei Männer mit roten humedica-Westen gehen an orangefarbenen Zelten in einem Geflüchtetencamp in Afghanistan vorbei

Wie hilft humedica?

humedica unterstützt die Rückkehrenden mit einer dringend benötigten finanziellen Soforthilfe und prüft mit seinem Länderbüro und lokalen Partnern Maßnahmen zur langfristigen Unterstützung.

Direkte Hilfe für besonders Schutzbedürftige: Finanzielle Hilfe zum Beispiel für Familien mit Kindern oder Menschen mit Behinderung fürs Nötigste wie Lebensmittel, Kochgeschirr, Arztbesuche.

Langfristige Perspektiven schaffen: Unser Team vor Ort prüft beispielsweise den Ausbau medizinischer Versorgung oder Maßnahmen, damit Familien sich wieder selbst versorgen können.

Gesundheitsversorgung stärken: In Regionen mit vielen Rückkehrern wollen wir bestehende Gesundheitseinrichtungen unterstützen oder ausbauen – damit medizinische Hilfe erreichbar bleibt.

Ein Arzt untersucht mit einem Stethoskop einen Jungen, der zwischen einer Frau mit rotem Kopftuch und einem Mädchen steht

Untersuchung eines Kindes – medizinische Hilfe dort, wo sie am dringendsten gebraucht wird (Afghanistan)

So können Sie helfen:

Mit 3 € kann eine ärztliche Behandlung finanziert werden.
Mit 35 € finanzieren Sie ein Nothilfeset mit den nötigsten Hygieneartikeln wie Seife, Waschlappen, Zahnbürsten für eine vierköpfige Familie.
Mit 71 € kann sich eine siebenköpfige Familie einen Monat lang ernähren.
Mit 250 € kann einer vierköpfigen Familie Material für eine Notunterkunft bereitgestellt werden (Zeltplane, Schlafsäcke, Isomatten, Wetterschutzdecken).