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Ein Junge in Schuluniform läuft lächelnd durch einen Schulflur
Viele Jugendliche in Sri Lanka sind zunehmend mit Risiken wie Drogenmissbrauch, Gruppendruck und den Gefahren sozialer Medien konfrontiert. humedica unterstützt Schulen dabei, Kinder frühzeitig zu schützen, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und ihnen lebenswichtige Entscheidungskompetenzen zu vermitteln.
Drei Jungs stehen um einen Jungen, der in einer Schulbank sitzt und etwas in sein Heft schreibt

Aktuelle Lage in Sri Lanka

Sri Lanka steht seit Jahren vor wachsenden Herausforderungen im Bereich Drogenkonsum, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Vor allem Jugendliche aus einkommensschwachen und städtischen Gebieten sind gefährdet. Sri Lanka setzt im Rahmen der nationalen Kampagne „One Mission, One Country“ verstärkt auf Drogenprävention. Schulen spielen dabei eine zentrale Rolle, denn Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren gehören zur größten Risikogruppe.

Während humedica früher vor allem mit den GROW-Centern Kinder im Grundschulalter stärkte und beim schulischen Lernen unterstützte, zeigt sich heute deutlich, dass ältere Schülerinnen und Schüler vor zusätzlichen Risiken stehen und andere Formen der Begleitung benötigen.

Herausforderungen für viele Schülerinnen und Schüler:

  • steigender Druck durch Gleichaltrige
  • mangelndes Wissen über die Risiken von Drogen
  • fehlende Fähigkeit, Warnsignale zu erkennen
  • fehlende Schutzmechanismen im sozialen Umfeld
  • unreflektierte Nutzung sozialer Medien, die Risikoverhalten verstärken kann

Vor diesem Hintergrund sind frühzeitige Aufklärung, Wertevermittlung und die Stärkung der persönlichen Widerstandsfähigkeit an Schulen wichtiger denn je. Ohne gezielte Prävention bleibt die Gefahr hoch, dass Kinder und Jugendliche in riskante Verhaltensweisen abrutschen.

Schüler sitzen in Schulbänken in einer Aula vor einer Leinwand

Wie hilft humedica?

Unser GRACE-Projekt (Growth, Responsibility, Awareness, Care, Empowerment) setzt direkt in Schulen an – mit einem klaren Fokus auf Prävention, Resilienz und die frühe Identifikation gefährdeter Jugendlicher. Sowohl Lehrkräfte als auch Schülerinnen und Schüler in den Städten Colombo und Jaffna lernen in Trainings und Workshops, Risiken früh zu erkennen, verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen und ein starkes, werteorientiertes Schulumfeld zu schaffen. 

Schulung von Lehrkräften, damit sie früh erkennen können, wenn Kinder und Jugendliche gefährdet sind oder Unterstützung brauchen

Werte- und Persönlichkeitsbildung im Schulalltag, um Selbstvertrauen, Selbstkontrolle und einen verantwortungsvollen Umgang miteinander zu fördern

Informations- und Gesprächsangebote für Schulkinder zu den Gefahren von Drogen, Umgang mit Druck durch Gleichaltrige und sicherem Verhalten – auch im Internet

Förderung von engagierten Schülern, die als verantwortungsvolle Vorbilder ihre Mitschüler unterstützen und aufklären

Aufbau fester Unterstützungsgruppen an den Schulen, damit Kinder und Jugendliche dauerhaft Ansprechpersonen haben und Prävention langfristig verankert wird

Ein Junge steht in Schuluniform in einem Schulhof an seinem Fahrrad, im Hintergrund laufen Schüler

So können Sie helfen

Unterstützen Sie unsere Arbeit in Sri Lankas Schulen und helfen Sie, Kinder und Jugendliche vor riskantem Verhalten, Drogenmissbrauch und den Gefahren sozialer Medien zu schützen.

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