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Es fehlt am Nötigsten

Die 14-jährige Ramya fiel unserem Team in Indien sofort auf. Sie lebt mit ihrem Vater und den sechs Geschwistern in einem Zelt irgendwo am Straßenrand. Ihr Vater ist Korbflechter, über die Mutter ist nichts bekannt. Ramya kümmert sich um ihre Geschwister. Während der Corona-Pandemie laufen die Geschäfte schlecht, die Familie hat kein Einkommen mehr, ist auf die Lebensmittelrationen unserer Helfer vor Ort angewiesen.

Die Corona-Pandemie hat viele tragische Facetten. Die Seite der überfüllten Krankenhäuser und überforderten Gesundheitssysteme weltweit kennen wir zu Genüge aus den Nachrichten. Als medizinisch tätige Hilfsorganisation sind wir hier, dank Ihrer Hilfe, selbstverständlich seit Beginn der Pandemie tätig. Beispielsweise in Nepal, wo wir mit unserem örtlichen Partner Krankenhäuser unter anderem mit Sauerstoffgeräten und Schutzausrüstung ausgestattet haben.

Unterstützung für kollabierte Gesundheitssysteme in aller Welt

Oder im Libanon – das Land leidet noch immer unter den wirtschaftlichen Folgen der Explosion im Hafen von Beirut vor einem Jahr, wodurch das stark privatisierte Gesundheitssystem zusätzlich unter Druck geriet. Viele Menschen, die unter den Spätfolgen von COVID-19 leiden, können sich keine adäquate Behandlung leisten. humedica stellt ihnen leihweise Sauerstoffkonzentratoren zur Verfügung, bis sie wieder vollständig allein atmen können. Darüber hinaus führt unser Team PCR-Tests in den vielen Zeltsiedlungen im Bekaa-Tal durch, in denen syrische Flüchtlinge leben. Die Helfer klären über Hygienevorkehrungen auf und versuchen Vertrauen in deren Notwendigkeit zu wecken – keiner der Geflüchteten will schuld sein, wenn das ganze Camp unter Quarantäne gestellt wird.

Vielen Menschen fehlt es am Nötigsten zum Leben

Viele Menschen, im Libanon, in Nepal und an vielen anderen Orten dieser Welt können sich die nötigen Tests oder Medizin nicht leisten. Durch die coronabedingten Lockdowns haben sie ihre Jobs und ihre Existenz verloren. Häufig wissen Menschen nicht mehr, wie sie ihre Familien ernähren sollen – und sind auf die regelmäßigen Lebensmittelpakete angewiesen, die wir beispielsweise in Pakistan, Brasilien oder Indien verteilen.

Danke, dass Sie Familien wie die von Ramya unterstützen. Durch ihre Spende für unsere weltweite Corona-Hilfe machen Sie unsere schnelle und unkomplizierte Hilfe erst möglich. Vielen Dank.