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Ein Krankenhaus muss helfen können

Ahmed saß auf der Ladefläche eines Pickups, als der Unfall passierte. Das Auto fuhr in eines der vielen tiefen Schlaglöcher Äthiopiens und kam von der Straße ab. Ahmed landete mit dem Kopf auf einem Stein und wurde bewusstlos. Mit einer Schädelfraktur musste er dringend ins Krankenhaus, allerdings: Hier in der Einöde, im Grenzland zwischen Äthiopien und Somalia, ist ärztliche Versorgung Mangelware. Das nächste Krankenhaus, das in der Lage sein könnte, eine solche Verletzung zu behandeln ist 50 km oder etwa 3 Autostunden entfernt in Dollo. Es ist das einzige größere Krankenhaus, das innerhalb eines Tages erreicht werden kann.

Ahmed saß auf der Ladefläche eines Pickups, als der Unfall passierte. Das Auto fuhr in eines der vielen tiefen Schlaglöcher Äthiopiens und kam von der Straße ab. Ahmed landete mit dem Kopf auf einem Stein und wurde bewusstlos. Mit einer Schädelfraktur musste er dringend ins Krankenhaus, allerdings: Hier in der Einöde, im Grenzland zwischen Äthiopien und Somalia, ist ärztliche Versorgung Mangelware. Das nächste Krankenhaus, das in der Lage sein könnte, eine solche Verletzung zu behandeln ist 50 km oder etwa 3 Autostunden entfernt in Dollo. Es ist das einzige größere Krankenhaus, das innerhalb eines Tages erreicht werden kann.

Als Ahmed und seine Kollegen dort ankommen, müssen sie feststellen: Das Röntgengerät ist kaputt und auch der Operationssaal nicht einsatzfähig. Es fehlt an qualifiziertem Personal und entsprechender Ausstattung. Notdürftig werden die Wunden versorgt, dann müssen die Männer weiter, erneut sechs Stunden über sandige Buckelpisten, in der Hoffnung, dort die nötige Hilfe für die Kopfverletzung zu bekommen.

Ahmed ist Polizist. Er hat Glück, dass seine Kollegen ihn mit dem Auto fahren. Die meisten anderen Menschen in der Dollo Ado Region können das nicht. Sie haben kein Auto, sind deshalb auf eine medizinische Versorgung in ihrer Nähe angewiesen.

humedica hat sich deshalb entschieden, das Krankenhaus in Dollo zu unterstützen. Es soll nicht wieder vorkommen, dass Menschen wie Ahmed abgewiesen werden müssen und keine ärztliche Hilfe bekommen. Auch schwangere Frauen sollen hier wieder einen sicheren Anlaufort finden. Die meisten Geburten finden aktuell noch ohne ärztliche Betreuung in den Hütten der Menschen statt. Vor allem bei Komplikationen ist es deshalb sehr wahrscheinlich, dass Mutter oder Kind sterben. Das wollen wir ändern.

Der Operationssaal soll wieder einsatzfähig gemacht und für einen sicheren Betrieb gerüstet werden. Nötig ist dafür der Betrieb eines Labors, das Blutproben durchführen kann, einer Blutbank sowie einer Apotheke, die die Menschen mit Medizin versorgt.

Bitte spenden Sie für die Klinik in Dollo.