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Seismograph zeichnet Erdbeben auf

Erdbeben in Marokko

UPDATE Montag 11. September 2023, 11:15 Uhr:

Nach dem schweren Erdbeben in Marokko am Wochenende mit Tausenden Toten und Verletzten ist ein offizielles Hilfeersuchen des Landes an Deutschland bislang ausgeblieben. Ein solches ist aber Voraussetzung, dass wir als deutsche Organisation medizinische Hilfe leisten dürfen. Denn ähnlich wie in Deutschland, müssen unsere Ärzte auch bei Katastrophen den örtlichen Behörden ihre Zulassungen und weitere Unterlagen einreichen, um im Land als Helfer arbeiten zu dürfen. Dies dient am Ende dem Schutz der Bevölkerung vor falschen Behandlungen. Bislang hat Marokko andere Länder wie Spanien, Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate oder Großbritannien um Hilfe gebeten. Der Einsatz eines unserer Ärzteteams wird damit unwahrscheinlich. Gleichzeitig beobachten wir die Lage selbstverständlich weiter und loten aus, an welcher Stelle wir uns einbringen können. Danke für Eure Unterstützung und Anteilnahme.

UPDATE Samstag, 9. September 2023, 9:00 Uhr:

Im Süden Marokkos hat es ein schweres Erdbeben der Stärke 6,8 gegeben. Die Behörden sprechen aktuell von hunderten Toten, allerdings steigt die Zahl der Opfer stetig. Wir von humedica sind in Gedanken bei den Menschen in Marokko und beobachten die Lage sehr genau. Sollte unsere Hilfe benötigt werden, bieten wir diese selbstverständlich an. In den ersten Stunden kommt es bei Katastrophen wie dieser immer darauf an, wie gut die örtlichen Hilfsmechanismen greifen. Wir wünschen den Helfern, die aktuell vor Ort helfen, deshalb viel Kraft.