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Hungersnot in Nordkorea

Die Versorgung von Menschen in Not mit lebenswichtigen Hilfsgütern ist ein fundamentaler Bestandteil unserer Hilfe. Jedes Jahr verschicken wir rund 800 Tonnen per LKW, Schiff oder Flugzeug. Stets im Fokus stehen hierbei Regionen, die aus der Aufmerksamkeit der Medien verschwunden sind – sei es durch langanhaltende Konflikte oder aufgrund negativer Konnotationen. Wie im Falle Nordkoreas. Doch die Menschen in Nordkorea brauchen dringend unsere Hilfe. Bitte seien Sie ein Teil unserer Bemühungen!

Die Versorgung von Menschen in Not mit lebenswichtigen Hilfsgütern ist ein fundamentaler Bestandteil unserer Hilfe. Jedes Jahr verschicken wir rund 800 Tonnen per LKW, Schiff oder Flugzeug. Stets im Fokus stehen hierbei Regionen, die aus der Aufmerksamkeit der Medien verschwunden sind – sei es durch langanhaltende Konflikte oder aufgrund negativer Konnotationen. Wie im Falle Nordkoreas. Doch die Menschen in Nordkorea brauchen dringend unsere Hilfe. Bitte seien Sie ein Teil unserer Bemühungen!

Während sich der amerikanische Präsident Donald Trump und der nordkoreanische Staatschef Kim Jong-un am 27. und 28. Februar in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi zum zweiten US-Nordkorea-Gipfel treffen, sind die Menschen im Norden der koreanischen Halbinsel von einer ernsthaften Hungerkrise betroffen.

Ein Bericht der Vereinten Nationen vom 13. Februar 2019 weist aus, dass rund 43 Prozent der nordkoreanischen Bevölkerung an Nahrungsmangel leiden, wobei jedes fünfte Kind mit „chronischer Unterernährung“ konfrontiert ist. Laut einer Stellungnahme der Regierung Nordkoreas fehlen derzeit etwa 1,4 Millionen Tonnen Lebensmittel, sodass die Essensrationen halbiert werden müssen.

Hilferuf

Botschaftsrat bittet um Unterstützung

Aufgrund dieser Tatsache reiste der nordkoreanische Botschaftsrat, Herr Kim Hak, am 21. Februar zu einer Besprechung mit Vertretern von humedica nach Kaufbeuren und bat dringend um Unterstützung durch die Lieferung von Grundnahrungsmitteln wie Reis, Nudeln und Mehl.

humedica ist bereits seit mehr als 20 Jahren in der Demokratischen Volksrepublik Korea tätig, erstmals anlässlich der Hungersnot Ende der 1990er Jahre, wobei der Projektpartner seinerzeit die Koreanische Christliche Föderation war. Auch damals sank die Agrarproduktion aufgrund von Überschwemmungen, Hagelstürmen und Flutwellen um circa 70 Prozent und wir bekamen furchtbare Bilder von schwerst unterernährten Kindern zu sehen, die uns veranlassten, aktiv zu werden.

Nächstenliebe in Aktion

Hilfsgüterlieferung in Planung

Diese Bilder dürfen sich nicht wiederholen, sodass sich der humedica-Vorstand entschlossen hat, diesen Newsletter der Hungerkrise in Nordkorea zu widmen und herzlichst um Spenden zum Kauf von Nahrungsmitteln zu bitten. Die dringend benötigten Hilfsgüter sollen durch eine Partnerorganisation in China erworben werden, mit der wir bereits in der Vergangenheit vertrauensvoll zusammengearbeitet haben.

In den vergangenen Jahren konnte im Rahmen unserer Versorgungshilfeprojekte fast jährlich ein Schiffscontainer mit Hilfsgütern, insbesondere Arzneimitteln und medizinischem Sachbedarf, aber auch mit Nahrungsmitteln, auf dem Seeweg nach Nampo in Nordkorea verschifft und an verschiedene Krankenhäuser und Kinderheime übergeben werden. Bei Monitoring-Besuchen konnten humedica-Mitarbeiter stets überprüfen, dass die gespendeten Waren vereinbarungsgemäß und zuverlässig in den jeweiligen Einrichtungen eingesetzt wurden.

Aktuelle Not

Mit einem Container ist es nicht getan!

Auch wenn in den Medien negative Schlagzeilen über das Land Nordkorea vorherrschen, möchten wir Sie dringend um Unterstützung für die an Hunger leidenden Kinder, Frauen und Männer bitten.

Gemeinsam mit einer Bundestagsdelegation, planen wir für Mai 2019 einen Besuch in Nordkorea, um Sie über die Verteilung der mit Ihren Spenden erworbenen Nahrungsmittel aus erster Hand zu informieren. Haben Sie herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!