Direkt zum Inhalt
Zerstörtes Gebäude im Gazastreifen

Medizinische Hilfe für Gaza

Der Gazastreifen gilt als eine der am dichtesten besiedelten Regionen der Welt. In dem 40 Kilometer langen und maximal 16 Kilometer breiten Küstenstreifen leben rund 2 Millionen Menschen, die Hälfte von ihnen Kinder. Die meisten von ihnen durften das Gebiet bereits vor Beginn des Krieges mit Israel nicht verlassen. Seit Beginn der Kriegshandlungen hat sich die Lage der Bevölkerung noch einmal deutlich verschlimmert. humedica hilft, die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung im Gazastreifen zu verbessern.

Die Situation vor Ort

Als humanitäre Katastrophe ungekannten Ausmaßes beschreiben Beobachter die Situation im Gazastreifen. Die Städte liegen in Schutt und Asche. Der Großteil der Bevölkerung ist in den Süden geflüchtet und harrt dort in provisorischen Flüchtlingscamps oder unter freiem Himmel aus. Die medizinische Versorgung ist weitgehend zusammengebrochen, weil Arztpraxen und Krankenhäuser weitestgehend zerstört wurden. Immer mehr Patienten suchen Hilfe bei provisorischen Gesundheitsstationen. Die wenige Hilfe, die in den komplett abgeriegelten Küstenstreifen kommt, reicht bei weitem nicht aus, um die Bevölkerung zu versorgen. Hunger ist an der Tagesordnung. 

Ein Kind mit einer Decke läuft im Gazastreifen über Trümmer

So hilft humedica

humedica unterstützt die Gesundheitsversorgung einer Partnerorganisation im Gazastreifen und stellt Infrastruktur, Ausrüstung und Medikamente für die allgemeinmedizinische Versorgung in einer provisorischen Praxis zur Verfügung. Dies ergänzt die bestehende humanitäre Nothilfeversorgung und bietet örtlichen Ärzten die Möglichkeit, Menschen in einem angemessen geschützten Raum adäquat medizinisch zu behandeln. 

Ein Kind sitzt zwischen Trümmern