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Philippinen – ein Land das nie zur Ruhe kommt

Am 13.Oktober 2019 werden die Philippinen von einem starken Erdbeben getroffen. Es zeigt 6,3 auf der Richterskala. Sieben Menschen kommen ums Leben und 215 werden verletzt. Zahlreiche Häuser und Teile der Infrastruktur sind zerstört. Auch ein großer Teil der Ernte der örtlichen Kaffeebauern fallen dem Beben zum Opfer.

Am 13.Oktober 2019 werden die Philippinen von einem starken Erdbeben getroffen. Es zeigt 6,3 auf der Richterskala. Sieben Menschen kommen ums Leben und 215 werden verletzt. Zahlreiche Häuser und Teile der Infrastruktur sind zerstört. Auch ein großer Teil der Ernte der örtlichen Kaffeebauern fallen dem Beben zum Opfer.

Zwei Wochen später erschüttert erneut ein schweres Beben mit der Stärke 6,6 die südlichen Philippinen. Auf der Insel Mindanao werden 300 Menschen verletzt. Die Städte Mikilala und Magsaysay sind besonders betroffen. Sechs Menschen, darunter auch Kinder, können nur noch tot aus den Trümmern geborgen werden.

Jedes Jahr ziehen im Durchschnitt 20 Taifune über den Inselstaat. Vor allem in der Regenzeit von Juni bis November kommt es oft zu heftigen und lebensbedrohlichen Regenfällen. Diese können Überschwemmungen und Erdrutsche auslösen. Nicht nur Tropenstürme und Hochwasser bedrohen regelmäßig das Land. Auch vor Erdbeben, Tsunamis oder Vulkanausbrüchen muss die Bevölkerung auf der Hut sein.

Die Philippinischen Inseln liegen in einer seismisch sehr aktiven Zone. Der so genannte Feuerring im Pazifischen Raum ist eine Aneinanderreihung von mehr als 450, teils aktiven, teils ruhenden Vulkanen, die entlang der Küstengebiete liegen. Andere Anrainer des Feuerrings sind Länder wie Indonesien, Sumatra und Malaysia. Etwa 90 Prozent aller Erdbeben kommen in dieser Region vor. Dennoch ist das Land für Millionen Menschen Herkunft, Heimat und Lebensgrundlage.

Die Angst vor weiteren Beben ist groß. Das Land wird immer wieder von kleinen Nachbeben heimgesucht. Obwohl die Menschen beginnen das Zerstörte wiederaufzubauen, ist die Unsicherheit und das Trauma der Bevölkerung noch deutlich spürbar. Es herrscht Ausnahmezustand. Nur wenige Menschen trauen sich in ihre Häuser zurück.

Um der Angst der Bevölkerung entgegenzuwirken haben sich verschiedene Gemeinschaften zu einer großen vereint. humedica, PHILRADS, der Pastor der örtlichen Kirche sowie Freiwillige der Kirchengemeinde bilden ein Hilfsteam, um den Menschen mit vereinter Kraft, die Hand zu reichen.

humedica trägt zur Versorgung der Menschen bei und unterstützt 2.000 Familien mit Lebensmittelpaketen. 10 Kilo Reis sowie Konserven pro Familie, werden von den Partnern vor Ort an die Bedürftigen verteilt. Durch gemeinsames Wirken kann humedica der Bevölkerung helfen, das Erlebte zu überstehen und neuen Mut zu fassen.

Danke für Ihre Unterstützung!