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Schnelle Spendenaktion für schnelle Hilfe nach dem Brand in Moria

Praktisch über Nacht riefen fünf junge Frauen eine Spendenaktion für die Betroffenen des Brandes im Flüchtlingslager Moria ins Leben. Sie baten an ihrer ehemaligen Schule, dem Jakob-Brucker-Gymnasium in Kaufbeuren, um Spenden. Per WhatsApp verbreitete sich die Nachricht in Windeseile.

Praktisch über Nacht riefen fünf junge Frauen eine Spendenaktion für die Betroffenen des Brandes im Flüchtlingslager Moria ins Leben. Sie baten an ihrer ehemaligen Schule, dem Jakob-Brucker-Gymnasium in Kaufbeuren, um Spenden. Per WhatsApp verbreitete sich die Nachricht in Windeseile.

Hannah Kirmaier, Hanna Würfel, Lucia Lutz, Maria Dopfer und Lorena Warmd heißen die fünf jungen Frauen, die Spendenaktion am Jakob-Brucker-Gymnasium initiierten. „Die Lage vor Ort hat uns schockiert“, erklärt Hannah Kirmaier. Spontan entschieden sie sich deshalb, die Aktion zu organisieren. Per WhatsApp riefen sie die Schüler des Gymnasiums dazu auf, Geld- und Sachspenden in die Mensa zu bringen – mit Erfolg: Insgesamt 620,60 Euro und viele Sachspenden konnten so gesammelt werden.

Das Geld spendeten die fünf Frauen an humedica, da sie gehört hatten, dass die Organisation aus Kaufbeuren die Menschen nach dem Brand unterstützt. In einer Flasche übergab Kirmaier den Betrag an humedica-Mitarbeiterin Carina Freudig. „Wir sind sehr dankbar für so viel Engagement und spontane Tatkraft“, sagte Freudig.

Die Sachspenden konnten erfolgreich an die Organisation Global Aid Network vermittelt werden, die einen Transport nach Griechenland geplant hatte.