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Tigray: Dreiviertel der Bevölkerung vom Hungertod bedroht

Nur spärlich drangen die schrecklichen Meldungen aus der nordäthiopischen Tigrayregion in die Welt. Und wer sie übermittelte, musste um sein Leben fürchten. Seit Beginn der Kriegshandlungen im November ist unser lokaler Partner „Mothers and Children Multisectoral Development Organization (MCMDO)“ vor Ort tätig. MCMDO ist eine der wenigen Organisationen, die zu dieser Zeit überhaupt im Krisengebiet erste Hilfe leisten konnte. Möglich ist das Dank Ihrer Spenden.

Nur spärlich drangen die schrecklichen Meldungen aus der nordäthiopischen Tigrayregion in die Welt. Und wer sie übermittelte, musste um sein Leben fürchten. Seit Beginn der Kriegshandlungen im November ist unser lokaler Partner „Mothers and Children Multisectoral Development Organization (MCMDO)“ vor Ort tätig. MCMDO ist eine der wenigen Organisationen, die zu dieser Zeit überhaupt im Krisengebiet erste Hilfe leisten konnte. Möglich ist das Dank Ihrer Spenden.

Was Augenzeugen aus der äthiopischen Region Tigray berichten, ist an Grausamkeit kaum zu überbieten. Menschen wurden regelrecht exekutiert, Frauen vergewaltigt, ganze Dörfer ethnisch gereinigt. Die Gesundheitsversorgung kam nahezu zum Erliegen, die meisten Krankenhäuser wurden geplündert und zerstört. „Das Gesundheitspersonal wurde dann oft getötet oder musste fliehen“, berichten unsere Helfer vor Ort. „Medizinische Geräte gibt es oft nicht mehr, Medikamente sind nicht vorrätig und Nachschub nicht zu bekommen, auch Krankenwagen sind Mangelware.“

MCMDO kümmert sich um diejenigen, die am meisten unter den Folgen des Konfliktes leiden: Frauen und Kinder. Laut UN sind 4,5 Millionen Menschen in Tigray vom Hungertod bedroht, das sind drei viertel der Bevölkerung. Und das, obwohl das Land sehr fruchtbar ist. Im Zuge der Kriegshandlungen konnte die Ernte allerdings nicht eingeholt werden oder wurde bewusst zerstört.

„Unser Team ist jeden Tag mit lebensbedrohlichen Situationen konfrontiert und arbeitete zeitweise auch direkt an der Kriegsfront,“ berichtet unser Partner von vor Ort. Die Helfer haben vor allem mit Müttern zu tun, die aufgrund von Mangelernährung nicht in der Lage sind, ihre Kinder ausreichend zu versorgen. Dank Ihrer Unterstützung ist humedica in der Lage, mangelernährte Frauen und Kinder zu finden und zu behandeln. So können sie mit hochkalorischer Zusatznahrung versorgt und ihr Leben gerettet werden. Außerdem schulen wir das Gesundheitspersonal und die Mütter, wie sie sich verhalten können, um die Kindersterblichkeit zu verringern.

Die Menschen in Tigray brauchen Ihre Hilfe