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Wenn nichts mehr ist wie es war

Einsatzbilder bleiben Helfern nicht selten noch einige Wochen, mitunter Monate im Kopf; das ist im Falle der Katastrophenhilfe auf den Philippinen nicht anders. Zu gewaltig die Zerstörungen, zu präsent das Leid vieler Überlebender, zu unklar deren Zukunft.

Einsatzbilder bleiben Helfern nicht selten noch einige Wochen, mitunter Monate im Kopf; das ist im Falle der Katastrophenhilfe auf den Philippinen nicht anders. Zu gewaltig die Zerstörungen, zu präsent das Leid vieler Überlebender, zu unklar deren Zukunft.

Trotz der furchtbaren Konsequenzen nach "Haiyan", dem viertstärksten Taifun aller Zeiten, gibt es reichlich Anlass zur Hoffnung in den betroffenen Regionen. Die dringend benötigte Hilfe kommt an! humedica-Teams werden die Menschen in Tacloban und Umgebung auf ihrem langen und sicher beschwerlichen Weg zurück in die Normalität begleiten, so lange es nötig ist.

Während Sie diese Zeilen lesen, sind Team 5 und 6 in Tacloban angekommen. Medizinische Helfer und Koordinatoren, die gemeinsam mit mehr als 30 Vorgängern seit Anfang November personifizierte Hoffnungsträger in einer sehr herausfordernden Situation sind.

Katastrophenhilfe und Wiederaufbau

humedica engagiert sich vielfältig

Die Perspektive hat sich seit Anfang Dezember sichtlich verändert: Die Menschen schauen nach vorne und sie packen an. Jeden Tag öffnet ein neues kleines Geschäft in Tacloban oder einem der angrenzenden Städtchen, jenem ehemaligen kleinen Touristenparadies am Pazifischen Ozean. Der Schutt wird weniger, immer mehr Straßen sind befahrbar, das Leben kehrt zurück und mit ihm die Hoffnung auf eine gute Zukunft.

Kurz nachdem Taifun "Haiyan" Tod und Zerstörung über die Region gebracht hatte, war das noch anders. Margret Müller, Medienkoordinatorin des Ersteinsatzteams schrieb in unserem Blog rückblickend:

"Landung in Tacloban – wüste Leere, der Flughafen ein zerstörter Fetzen, verzweifelte Menschen, Leichengeruch, Chaos. Menschen, die fliehen wollten, die ‚unbegehbare Stadt‘ in die wir mit Helikopter geflogen wurden – es fühlte sich alles surreal und apokalyptisch an.

Als hätte jemand den Atem ausgesogen. Nichts ging, es gab kein Auto, kein Wasser, kein Benzin, kein Essen, kein Netz, keinen Strom. Der Leichengeruch lag über allem und darunter war eine Art Schockstarre."

In den vergangenen Wochen hat sich auch bei den Hilfsmaßnahmen viel getan. Nachdem unsere tapferen Teams zu Beginn des Einsatzes noch unter schwierigsten Bedingungen hunderte Patienten behandeln mussten, konnten Sie mit der Übernahme des "Mother of Mercy"-Hospitals ihre medizinischen Möglichkeiten deutlich ausbauen.

"Für uns ist es immens wichtig, nach möglichst kurzer Zeit eine solche Basis für unsere Hilfe zu bekommen", erklärt humedica-Geschäftsführer Wolfgang Groß, der die Maßnahmen in Tacloban bereits persönlich unterstützte. "Mit dem Krankenhaus im Rücken konnten wir dann auch weitere mobile Teams in die Umgebung schicken."

In der direkten Umgebung der Großstadt Tacloban mit ehemals mehr als 220.000 Einwohnern gibt es bis heute noch einen nachhaltigen Bedarf an Unterstützung, dies umfasst medizinische Hilfe ebenso wie Leistungen im Bereich des Wiederaufbaus.

Bitte helfen Sie uns!

Viele Formen der Unterstützung möglich

Noch liegen die Katastrophenregionen am Boden. Konfrontiert mit einer unklaren Zukunft, schwierigen Umständen, insbesondere wirtschaftlich. In Tacloban und Umgebung etwa war die Palmindustrie stark. Ein Wirtschaftszweig, dem es über viele Jahre schlicht an Ressourcen fehlt und der entsprechend keine Arbeitsplatzpotenziale bietet.

Es wird noch viele durchdachte Hilfsmaßnahmen und vor allem Zeit benötigen, bis die Menschen in Städten wie Tacloban wieder auf eigenen Beinen stehen können. Den festen Willen haben sie, angepackt haben sie längst, unsere Begleitung werden sie bekommen.

Wir möchten Sie einmal mehr bitten, unseren engagierten Teams auf den Philippinen die Chance zu geben, nachhaltige Hilfe zu leisten und die Betroffenen auf dem bereits angesprochenen, langen Weg in die Zukunft zu begleiten.

Wussten Sie, dass es viele unterschiedliche Formen der Hilfe gibt? Wir erbitten Ihre #GEBETSUNTERSTÜTZUNG, Schutz und Segen Gottes sind elementare Voraussetzung für unsere Arbeit. Wir möchten Sie darüber hinaus bitten, über unser Engagement auf den Philippinen zu #REDEN, machen Sie unseren gemeinsamen Einsatz zum Thema in Ihrem Familien-, Bekannten- und Freundeskreis.

Vielleicht haben Sie eine Idee für eine besondere #VERANSTALTUNG in Ihrem Verein, Ihrer Kirchengemeinde oder auch privat. Ein Benefizkonzert beispielsweise, einen Basar, einen Sponsorenlauf oder einen Informationsabend. Wir unterstützen Sie gerne mit spannendem Material.

Möglicherweise können Sie sich auch vorstellen, selbst #TEIL UNSERER EINSATZTEAMS zu werden. Wir suchen Menschen mit medizinischen Berufen ebenso wie Koordinatoren, die wiederum gerne auch jede andere Profession haben dürfen. In diesem Fall freuen wir uns herzlich auf Sie. Bitte finden Sie ">hinter diesem Link alle nötigen Informationen zu unseren regelmäßigen, für einen Einsatz obligatorischen Trainings.

Konkrete, schnelle, durchdachte Katastrophen- und Wiederaufbauhilfe braucht auch #SPENDER. Menschen, die unser Engagement finanziell unterstützen und unseren tollen Einsatzkräften damit erst die Chance geben, einzugreifen. Dies kann im Rahmen einer einmaligen Spende geschehen, aber auch durch eine regelmäßige Unterstützung etwa durch die Übernahme einer #FAMILIENPATENSCHAFT in den betroffenen Regionen der Philippinen.

Viele Formen der Hilfe sind möglich. Wir danken Ihnen von ganzem Herzen für jede Einzelne, im Namen tausender Menschen auf den Philippinen und den anderen Projekten, in denen wir im zurückliegenden Jahr Hilfe leisten durften.

humedica e. V.
Stichwort "Taifun Philippinen"
Konto 47 47
BLZ 734 500 00
Sparkasse Kaufbeuren

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien für das neue Jahr alles Gute, Gesundheit, Gottes reichen Segen und Schutz! Bitte stehen Sie weiterhin an unserer Seite!