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zerstörtes Haus nach dem Erdbeben in Nepal
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Nach einem Erdbeben der Stärke 5,6 in der Nacht auf den 4. November 2023 Nacht in Nepal laufen die Hilfsmaßnahmen der internationalen Hilfsorganisation humedica auf Hochtouren. Die Ärzte im Partnerkrankenhaus in Rukum behandeln seit den frühen Morgenstunden Verletzte. Teilweise werden sie per Helikopter aus entlegeneren Gebieten dorthin transportiert. Am Samstagvormittag sprachen die Behörden von mindestens 150 Toten – Tendenz steigend.

„Wir wurden heute früh von der Nachricht des Erdbebens aus dem Bett geklingelt,“ berichtet humedica-Geschäftsführer Johannes Peter. „Gemeinsam mit unserem örtlichen Partner sind wir seit längerem dabei, das Team genau auf solche Fälle vorzubereiten. Wir sind froh, dass die neu eingeführten Strukturen und Abläufe funktionieren und wir den Menschen in der Katastrophenregion helfen können“, ergänzt Peter.

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Das Erdbeben hatte viele Menschen im Schlaf überrascht. Deshalb gehen die Behörden davon aus, dass die Zahl der Opfer noch deutlich steigen wird. „Das medizinische Team in Rukum wurde von uns genau auf solche Fälle vorbereitet, deshalb funktionieren die Abläufe gut. Wir rechnen damit, dass die Behandlung der Opfer unser Ärzteteam auch in den nächsten Tagen noch fordern wird“, erklärt Thomas Meier, der im Namen des örtlichen humedica-Partners „Human Development and Community Services“ (HDCS) vor Ort ist.

 

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„Um unseren Partner bei der Versorgung der Verletzten unterstützen zu können, sind wir dringend auf Spenden angewiesen“, ruft humedica-Vorstand Johannes Peter die Bevölkerung zur Unterstützung auf.

Nepal wird immer wieder von schweren Erdbeben heimgesucht. Auch bei einem schweren Erdbeben vor acht Jahren mit rund 9.000 Toten war humedica seinerzeit vor Ort, um zu helfen.