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verträumtes Kind mit Kuscheltier

Die Freude über die Geschenke mit Herz ist groß. 

humedica

Die Päckchen gehen vor allem an Kinder in osteuropäischen Ländern wie der Ukraine, Rumänien, der Republik Moldau, Bulgarien oder Albanien. Viele von ihnen wachsen in Familien auf, in denen selbst Dinge des täglichen Bedarfs kaum zu bezahlen sind.

„Für uns sind Zahnpasta, Seife, Stifte oder warme Socken ganz gewöhnliche Dinge. Für viele der Kinder, die unsere Päckchen bekommen, sind sie etwas Besonderes“, erklärt Aktionsleiterin Roswitha Bahner-Gutsche. „Und dann gibt es natürlich das Geschenk, das beim Auspacken für leuchtende Augen sorgt – ein Spielzeug oder etwas zum Liebhaben.“

Besonders Päckchen für ältere Jungen fehlen

Gepackt werden kann für zwei Altersgruppen: für Kinder von drei bis sechs Jahren sowie für Sieben- bis Zwölfjährige. Dabei zeigt die Erfahrung der vergangenen Jahre: Für jüngere Kinder kommen besonders viele Geschenke zusammen.

„Vor allem für die größeren Jungen fehlen uns immer wieder Päckchen“, sagt Bahner-Gutsche. „Deshalb möchten wir in diesem Jahr ganz besonders dazu ermutigen, auch an sie zu denken. Ein Ball, eine Frisbeescheibe, ein Puzzle oder ein Jojo können große Freude machen.“

Damit die Geschenke möglichst gleichwertig sind und kein Kind beim gemeinsamen Auspacken enttäuscht wird, gibt humedica eine Packliste vor. In jedes Päckchen gehören unter anderem ein Körperpflegeprodukt, Zahnbürste und Zahnpasta, Schulmaterialien, haltbare Süßigkeiten und warme Kleidung. Dazu kommt ein altersgerechtes „Wow-Geschenk“.

Mehr als 70.000 Kinder im vergangenen Jahr beschenkt

Wichtig bei "Geschenk mit Herz": Päckchen und Deckel müssen unbedingt getrennt verpackt sein. 

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Die „Geschenke mit Herz“ erreichen Kinder, die unter schwierigen Bedingungen aufwachsen. Manche leben in Familien, in denen ein Elternteil allein für den Lebensunterhalt sorgen muss. Andere wachsen in sozialen Einrichtungen auf oder verbringen längere Zeit in Krankenhäusern.

Im vergangenen Jahr konnten humedica und tausende Unterstützerinnen und Unterstützer mehr als 70.000 Kindern eine Weihnachtsfreude bereiten. „Hinter jedem einzelnen Päckchen steckt ein Mensch, der sich Zeit genommen hat, einem Kind eine Freude zu machen“, sagt Bahner-Gutsche. „Es wäre wunderbar, wenn wir in diesem Jahr noch mehr Kinder erreichen könnten.“

 

Sammelstellen in ganz Bayern gesucht

Eine entscheidende Rolle spielen dabei die rund 1.500 bis 1.700 Sammelstellen, die sich jedes Jahr in ganz Bayern beteiligen. Schulen, Kindergärten, Unternehmen, Vereine und Privatpersonen nehmen die fertig gepackten Geschenke entgegen und lagern sie bis zur Abholung.

Ab sofort können sich neue Sammelstellen für die Aktion 2026 registrieren. Anmeldeschluss ist der 1. November.

Wenn Schulen Sammelstellen sind, bringen die Kinder häufig ihre Päckchen selbst zum LKW. 

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Zwischen St. Martin und Nikolaus holen ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer die Päckchen ab und bringen sie in die humedica-Zentrale nach Kaufbeuren. Dort werden sie kontrolliert, für den Transport vorbereitet und anschließend zu langjährigen Partnerorganisationen in Osteuropa gebracht. Diese verteilen die Geschenke gezielt an Kinder und Familien, die Unterstützung benötigen. „Viele unserer Fahrer halten sich diese Wochen jedes Jahr ganz bewusst frei“, erzählt Bahner-Gutsche. „Vom Packen über die Sammelstellen bis zum Transport lebt die Aktion davon, dass sehr viele Menschen gemeinsam etwas für Kinder tun.“

Wer selbst ein Päckchen packen möchte, findet auf www.geschenk-mit-herz.de die Packliste sowie eine Karte mit Sammelstellen in der Nähe. Die Zahl der Abgabestellen wächst bis zum Anmeldeschluss kontinuierlich. „Bei bis zu 1.700 Sammelstellen in Bayern ist meist eine ganz in der Nähe“, sagt Bahner-Gutsche. „Und jedes Päckchen zählt.“

„Geschenk mit Herz“ wird von der internationalen Hilfsorganisation humedica aus Kaufbeuren initiiert und organisiert. Finanziell unterstützt wird die Aktion von Sternstunden e.V.