In Katastrophenfällen ist der Bedarf an medizinischer Hilfe, Nahrungsmitteln, Hygieneprodukten und Notunterkünften enorm. humedica sorgt dafür, dass diese Hilfsgüter schnell und koordiniert die betroffenen Menschen erreichen – sei es nach einem Erdbeben oder Sturm, während einer Flut oder bei Vertreibung. Dank unserer vorbereiteten Lagerbestände und erfahrenen Logistikteams können wir innerhalb kürzester Zeit lebensnotwendige Hilfe auf den Weg bringen.
Nach einer Überschwemmung transportiert ein indonesischer Junge Lebensmittel zu seiner Familie
In vielen Einsatzregionen leben Menschen dauerhaft in struktureller Armut: Die Gesundheitsversorgung ist unzureichend, soziale Einrichtungen sind chronisch unterversorgt, und es fehlt an Dingen des täglichen Bedarfs wie Hygieneartikeln, Schulmaterial oder Kleidung. humedica unterstützt diese Regionen mit gezielten Hilfsgütern – um Versorgungslücken zu schließen, die Arbeit vor Ort zu erleichtern und die Lebensqualität der Menschen langfristig zu verbessern.
Rumänische Schulkinder freuen sich über gespendete Ranzen
Ob in Armenapotheken, Gesundheitsstationen oder nach Katastrophen – vielerorts fehlt es an grundlegender medizinischer Ausstattung.
Was wir hierfür benötigen:
Hilfsgüter helfen Menschen in Not, ihren Alltag zu bewältigen – dort, wo das Nötigste fehlt. In Krisenregionen und armutsbetroffenen Gebieten sind Dinge wie Nahrung, sauberes Wasser, Kleidung oder Hygieneprodukte oft nicht verfügbar oder unbezahlbar.
Was wir hierfür benötigen:
Millionen Kinder weltweit wachsen unter Bedingungen auf, in denen selbst grundlegende Dinge zum Lernen fehlen: Stifte, Schulhefte, Rucksäcke. In vielen Regionen reichen die familiären oder staatlichen Mittel nicht aus, um Schulmaterial bereitzustellen. Besonders betroffen sind Kinder in Armutsvierteln, abgelegenen Regionen oder auf der Flucht.
Was wir hierfür benötigen:
Nach Katastrophen fehlen oft die grundlegendsten Dinge für ein Dach über dem Kopf. In Osteuropa und der Ukraine unterstützen wir zusätzlich beim Wiederaufbau beschädigter Wohnräume.
Was wir hierfür benötigen:
Privatpersonen können insbesondere unsere humanitäre Arbeit im Rahmen der Aktion Geschenk mit Herz oder soziale Projekte in Osteuropa unterstützen. Da unser Bedarf sich regelmäßig ändert, bitten wir vor einer Spende um eine kurze Rücksprache.
Was wir aktuell annehmen:
Arzt vor gespendeten Medikamenten – gesicherte Versorgung trotz zerstörter Infrastruktur (Syrien)
Für unsere weltweite humanitäre Arbeit ist die Unterstützung durch Unternehmen unverzichtbar. Sachspenden – etwa Lagerbestände, Sonderposten oder Restmengen – sind eine wichtige Ergänzung unserer Katastrophenhilfe und langfristigen Entwicklungszusammenarbeit.
Gesammelt und verteilt werden beispielsweise:
Ihre Spenden helfen in:
Wir bitten um neue oder neuwertige, unbeschädigte Waren.
Medizinische Produkte müssen originalverpackt, ungeöffnet und mindestens zwölf Monate haltbar sein.
So gut die Absicht auch ist: humedica kann keine Medikamentenspenden von Privatpersonen annehmen. Der Grund liegt in der gesetzlichen Regelung: In Deutschland dürfen bereits ausgegebene Arzneimittel nicht erneut verwendet werden – selbst wenn sie unbenutzt erscheinen. Auch Lagerung und Transport stellen ein Risiko dar, da Qualität und Wirksamkeit nicht garantiert werden können.
Zudem ist der logistische Aufwand für Einzelspenden sehr hoch – Verpackung, Kontrolle und Versand verursachen mehr Kosten, als die Hilfe letztlich bringt. Um Menschen weltweit effizient zu unterstützen, arbeiten wir mit pharmazeutischen Unternehmen, Apotheken und Kliniken zusammen, die geprüfte Medikamente in größeren Mengen bereitstellen.
Gut zu wissen: Alt-Medikamente aus privaten Haushalten können in vielen Apotheken oder bei Schadstoffsammelstellen fachgerecht entsorgt werden.
Jährlich verschickt humedica rund 500 Tonnen Hilfsgüter in eigene Projekte und an Partnerorganisationen. Diese Hilfsgüter ergänzen unsere medizinischen Einsätze und unsere langfristige Projektarbeit wirkungsvoll.
Koordination mit Partnern und Teams im Einsatzgebiet
Aus dem eigenem Lager oder über Partner und Sachspenden
Von Kaufbeuren in die Welt – per LKW, Schiff, Zug, Flugzeug
Durch Partner dort, wo sie am dringendsten benötigt werden
Arzneimittelgroßhandel mit GDP-Zertifikat: qualitätsgesicherte Lagerung und fachgerechter Transport sensibler Arzneimittel nach Good Distribution Practice (GDP)
Zollrechtlicher Sonderstatus: zollfreie Zwischenlagerung und vereinfachte, schnelle Exportabwicklung – ideal bei komplexen Einsätzen oder kurzfristigem Bedarf
Mitglied im Global Logistics Cluster (WFP): aktiver Austausch und Koordination mit globalen Partnern des Welternährungsprogramms (WFP)
Engagiert in Logistiknetzwerken: für mehr Effizienz, Standardisierung und partnerschaftliche Zusammenarbeit