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Projekt beendet
Wie schon zwei Jahre zuvor, führten auch 2011 flutartige Regenfälle im Norden Namibias zu schweren Überschwemmungen mit zahlreichen Todesopfern und tausenden Menschen, die all ihren Besitz in den Fluten verloren.
An der Grenze zu Angola wurden ganze Regionen regelrecht geflutet. Große Landstriche standen unter Wasser, sodass mehr als 15.000 Menschen nichts anderes übrig blieb, als ihr Zuhause zu verlassen und in Auffanglager zu fliehen. Eine größtenteils zerstörte Ernte und die sinkenden Temperaturen des einbrechenden Winters bedrohten zusätzlich Gesundheit und Leben der Opfer der Naturkatastrophe.
Auch nachdem die Pegel langsam wieder gesunken waren, blieb der Bedarf an Hilfe für die Bedürftigen unverändert hoch.
Um ihnen mit medizinischer Hilfe beizustehen, entsandte humedica Teams mit Ärzten und Pflegepersonal in die betroffene Region.
In den Flüchtlingslagern und Notunterkünften behandelten unsere Helfer unermüdlich die Krankheiten und Leiden der Menschen, die überwiegend auf Keime, Schmutz und Parasiten aus dem Flutwasser zurückzuführen waren.
Um den Flutopfern dabei zu helfen, die Krise nach der Flut leichter überwinden zu können, verteilten wir darüber hinaus in den sogenannten "4-O-Regionen" von Oshana, Omusati, Ohangwena und Oshikoto, Lebensmittel, Seife, Moskitonetze, Wasserkanister und Wasserreinigungslösung.
Neben diesen Hilfsgütern, die die Menschen zumindest mit dem Notwendigsten versorgen sollten, waren es vor allem warme Decken, die den Menschen Schutz brachten gegen die Kälte des namibischen Winters.

Projektpartner

Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland
Helping Hands Africa
Nazarene Compassionate Ministries (NCM)