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Auch Fahrzeuge wurden beim Hochwasser in Rumänien zerstört

Erleichtert umarmt der Mann seine Frau. Ihm fällt ein Stein vom Herzen. Der Lieferwagen, der gerade eben in seinem Dorf angekommen ist, hat Dinge dabei, die er dringend benötigt, zum Beispiel warme Decken. Wo sie jetzt stehen, stand vor gut einer Woche noch meterhoch das Wasser. Wie hier in der rumänischen Region Galati hatten heftige Regenfälle überall in Osteuropa ganze Landstriche unter Wasser gesetzt. Mehrere Menschen kamen dabei ums Leben oder wurden verletzt.

Freude und Erleichterung bei den Betroffenen des Hochwassers in Rumänien wegen des Hilfstransports 

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Der Mann und die Frau an seiner Seite wurden quasi obdachlos. Das Haus, das sie sich mit ihren eigenen Händen aufgebaut hatten, besteht nur noch aus zwei Wänden. Die Schule und der Kindergarten im Nachbarort wurden komplett zerstört. Überall in der Region sieht man Dreck und Schutt. Nach dem Rückgang des Wassers haben die Menschen begonnen aufzuräumen. Doch bis hier in der Region wieder Normalität einzieht, wird es noch einige Zeit dauern. 

Der Transporter mit den Hilfsgütern ist auch ein Treffpunkt.

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Dass der Lieferwagen von der humedica Partnerorganisation Prison Fellowship Romania vorfährt, sorgt für Freude und Abwechslung bei den Menschen. Sie nutzen die Gelegenheit auch, um sich auszutauschen. Hilfsgüter wie Decken, Waschmittel oder die vom Partner organisierten Möbel können sie gut gebrauchen. Die Wasserfilter helfen ihnen, das Wasser wieder trinkbar zu machen, denn auch vor Leitungen und Kläranlagen macht ein Hochwasser nicht halt. Noch viel wichtiger als die Hilfsgüter selbst ist aber das Bewusstsein, das die Menschen in anderen Teilen Europas solidarisch mit ihnen sind und ihnen helfen. Das hilft auch bei den Herausforderungen, die bevorstehen. 

Im Hochwassergebiet von Rumänien beginnen jetzt die Aufräumarbeiten. Noch immer sind die Menschen auf Hilfe angewiesen. 

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„Noch immer sind die Menschen auf die Hilfe anderer angewiesen“, berichtet Andrei Brie vom humedica-Partner Prison Fellowship Romania. Er ist froh, dass Dank der Hilfsbereitschaft der humedica-Spender in Kürze ein weiterer LKW nach Rumänien aufbrechen wird. Er hat unter anderem lange haltbare Lebensmittel sowie Hygieneartikel geladen.