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humedica-Helfer mit Einsatzweste

„Das Erdbeben gilt als das Schwerste seit langem in Kolumbien. Die erste Rückmeldung von vor Ort war, dass Kollegen unserer Kontakte aktuell selbst nach Familienangehörigen suchen, die im betroffenen Gebiet leben“, berichtet humedica-Vorstand Johannes Peter. Er steht im Austausch mit örtlichen Partnerorganisationen.

Kolumbien schwer von Erdbeben getroffen

Beim Beben der Stärke 7,4 sind im Westen Kolumbiens aktuellen Verlautbarungen zufolge mehr als 280 Menschen ums Leben gekommen. Experten gehen davon aus, dass diese Zahl noch ansteigen kann. Viele Menschen wurden durch einstürzende Gebäude unter Trümmern begraben und gelten aktuell als vermisst. 

humedica

Um helfen zu können, ist humedica auf Spenden angewiesen. „Ohne die Unterstützung der Menschen hier in Deutschland ist unsere Hilfe nicht möglich“, appelliert Peter. Wer spenden möchte, kann dies unter dem Spendenzweck „Erdbeben Kolumbien“ auf der Internetseite von humedica tun.

Erst vor knapp zwei Monaten waren im benachbarten Venezuela bei zwei unmittelbar aufeinander folgenden schweren Erdstößen mehr als 6.000 Menschen ums Leben gekommen. Dort hilft humedica weiterhin mit dem Hilfswerk des Lutherischen Weltbundes und hat unter anderem Materialien zur Wundversorgung sowie Medikamente zur Versorgung von rund 10.000 Menschen aus Deutschland geliefert. „Außerdem leben in Venezuela auch heute noch viele Menschen in Notunterkünften. Sie werden von unserer Partnerorganisation mit dem Nötigsten versorgt“, so Peter abschließend.