„Nach Katastrophen wie dieser treten aufgrund von verunreinigtem Trinkwasser häufig Durchfallerkrankungen auf. Unser medizinisches Team ist darauf eingestellt und hat deshalb auch entsprechende medizinische Güter dabei. Außerdem liefert humedica Hilfsgüter, wie beispielsweise tragbare Wasserfilter ins Erdbebengebiet."
„Die Not der Menschen ist noch immer groß und unsere Hilfe wird noch immer dringend gebraucht“, erläutert humedica-Vorstand Johannes Peter.
Bei den schweren Erdbeben der Stärke 7,7 waren Ende März offiziellen Angaben zufolge mehr als 3.500 Menschen ums Leben gekommen. Auch jetzt harren viele Menschen Berichten zufolge noch immer im Freien aus. Regen und weitere Nachbeben erschweren die Hilfsmaßnahmen und machen den Menschen im betroffenen Gebiet rund um die Millionenstadt Mandalay zusätzlich zu schaffen. Die medizinische Versorgung ist an vielen Stellen noch nicht wieder hergestellt. Das humedica-Team wird deshalb während des Einsatzes in einer Art Zeltklinik leben und behandeln.
Die Koordinierung der Hilfe vor Ort ist auch wegen der großen Zerstörung von Infrastruktur sehr herausfordernd. „Wir sind froh, dass unser erstes Team bereits seit mehr als einer Woche in Myanmar vor Ort ist und wir mit dem zweiten Team jetzt unsere Hilfe sogar noch ausbauen können“, freut sich Johannes Peter.