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Hurrikan "Ike" erreicht Haiti: humedica weitet Hilfe aus - Immer mehr Opfer

Nach den Wirbelstürmen "Gustav" und "Hanna" erreichte der neue Wirbelsturm "Ike" mit nochmals größerer Kraft Haiti. Das ohnehin schwer verwüstete Land hat immer weitere Todesopfer zu beklagen: Mindestens 61 zusätzliche Menschen sind dem Sturm zum Opfer gefallen. Das humedica-Einsatzteam wird unterdessen seine Arbeit auf den überfluteten Ort L’Estere ausweiten, wo über 6000 Menschen auf Hilfe warten.

Nach den Wirbelstürmen "Gustav" und "Hanna" erreichte der neue Wirbelsturm "Ike" mit nochmals größerer Kraft Haiti. Das ohnehin schwer verwüstete Land hat immer weitere Todesopfer zu beklagen: Mindestens 61 zusätzliche Menschen sind dem Sturm zum Opfer gefallen. Das humedica-Einsatzteam wird unterdessen seine Arbeit auf den überfluteten Ort L’Estere ausweiten, wo über 6000 Menschen auf Hilfe warten.

Dr. Thomas Schweyer (München) und Rettungsassistent Matthias Völkner (Gießen) befinden sich seit Anfang der zurückliegenden Woche auf Haiti, um vor Ort helfend tätig zu werden. Nach der medizinischen Erstversorgung von Flüchtlingen in der Kleinstadt Jacmel konnten in St. Marc bereits Lebensmittel verteilt werden. In wenigen Stunden wird die Hilfe auch das nördlich gelegene Dorf L’Estere erreichen.

Nach neuesten Angaben verloren auf Haiti durch die drei Wirbelstürme mindestens 600 Menschen ihr Leben. 650.000 Menschen sind von den Folgen der Unwetter betroffen, darunter 300.000 Kinder.

Allein in L’Estere sind 6000 bis 7000 Menschen auf Hilfe angewiesen. Der Ort ist komplett überflutet und von der Außenwelt abgeschnitten. Seine Bewohner harren seit einer Woche ohne Nahrung aus, die Jahresernte ist komplett zerstört.

In Zusammenarbeit mit dem lokalen Komitee des Ortes werden die Helfer von humedica in Kürze eine Arztpraxis eröffnen und Lebensmittel verteilen. Darüber hinaus werden Tabletten zur Reinigung des Wassers und frisches Trinkwasser zur Verfügung gestellt. Für die Bevölkerung von L’Estere ist die Hilfe von humedica derzeit die einzige Möglichkeit Lebensmittel zu erhalten.

Die drei großen Wirbelstürme haben in Haiti schlimmes Leid und verheerende Schäden angerichtet. Durch den jüngsten Hurrikan "Ike" hat sich die dramatische Lage weiter verschärft. Immer mehr Menschen sind von den Folgen der Unwetter unmittelbar betroffen. Die Menschen in Haiti brauchen dringend unsere Unterstützung.

humedica bittet die Bevölkerung in Deutschland um konkrete Hilfe in Form einer Spende auf das Konto:

humedica e. V.
Stichwort "Fluthilfe Haiti"
Konto 47 47
BLZ 734 500 00
Sparkasse Kaufbeuren

Bitte spenden Sie auch online für die Opfer der Wirbelstürme in Haiti. Vielen herzlichen Dank für jede Form der Unterstützung.