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Projekt beendet
Gewalt und Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Rebellenmilizen im Osten der Demokratischen Republik Kongo trieben hunderttausende Menschen aus der Provinz Nord-Kivu in die Flucht in das Nachbarland Uganda.

Gewalt und Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Rebellenmilizen im Osten der Demokratischen Republik Kongo trieben hunderttausende Menschen aus der Provinz Nord-Kivu in die Flucht in das Nachbarland Uganda.

Durch den wachsenden Strom an Flüchtlingen waren die Versorgungsmöglichkeiten, insbesondere im Bereich der Gesundheitsversorgung, in den Flüchtlingslagern und Dörfern bald weit überlastet. Die Situation entlang der ugandisch-kongolesischen Grenze wurde immer schwieriger zu bewältigen.

humedica entschloss sich, den Flüchtlingen in Uganda so schnell wie möglich zu Hilfe zu kommen. In einem Auffanglager beteiligte sich humedica daher zunächst bei der medizinischen Versorgung der ankommenden Flüchtlinge und bot zusätzlich eine ärztliche Sprechstunde für alle Bedürftigen im Camp an. Bei einem erneuten Einsatz im Jahr 2012 unterstützte das humedica-Team grenznahe Krankenstationen in der Stadt Bunagana und im Flüchtlingslager Nyakabande.

Aus der Kooperation mit dem Hospital Mutolere entwickelte sich eine Partnerschaft, die bis heute andauert. Mit Medikamenten und medizinischen Bedarfsgüterlieferungen sorgt humedica weiterhin dafür, dass die Qualität der ärztlichen Versorgung für die Patienten des Krankenhauses auf mittel- bis langfristige Sicht deutlich verbessert wird. Darüber hinaus diente auch bei dem erneuten Einsatz für kongolesische Flüchtlinge das Krankenhaus als erste Anlaufstation.

Projektpartner

St. Francis Hospital Mutolere
Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland