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Projekt beendet
Operation in Afghanistan
Cotonou - mit ihrer Lage am Hafen und fruchtbaren Böden im Umkreis ist sie das wirtschaftliche und politische Zentrum von Benin. Doch die medizinische Versorgung der mittlerweile ca. 12,1 Millionen großen Bevölkerung Benins ist sehr dürftig. Das Land ist auf Unterstützung von außen angewiesen. Besonders wenn es um spezifische Krankheiten geht, fehlt häufig das Fachwissen.
Kinder auf einem Krankenbett in Benin

Die Situation vor Ort

Einfach zum Arzt gehen oder mit einer chronischen Krankheit leben – das ist in Benin eine große Herausforderung. Viele Kinder sterben in jungen Jahren an Malaria, HIV breitet sich aus und Behandlungen sind für die meisten Menschen schlichtweg unerschwinglich. Viele chronische Erkrankungen, die in Deutschland schon seit langer Zeit behandelt werden können, stellen in Benin ein Todesurteil dar.

Untersuchung in Benin

Wie hilft humedica?

In Zusammenarbeit mit humedica reist der Chefarzt des Klinikums Kaufbeuren, Prof. Dr. Heinrich Stiegler, nun schon seit über 13 Jahren nach Benin, um dort überlebenswichtige chirurgische Eingriffe an Dialysepatienten vorzunehmen.

Um das Blut bei der Dialyse zu filtern und gereinigt dem Körper wieder zuzuführen, wird ein sogenannter "Shunt" als Verbindung zwischen den Blutgefäßen gelegt.

Dazu sind mikrochirurgisches Fachwissen und die entsprechenden Instrumente notwendig. Voraussetzungen, die in Benin nur schwer zu erfüllen sind.

Als Facharzt für Gefäßchirurgie, nimmt Professor Stiegler daher selbst zahlreiche dieser Eingriffe im CNHU-Hospital von Cotonou vor und schult einheimische Chirurgen in der Prozedur des Verfahrens.

humedica unterstützt diesen Einsatz unter anderem auch mit verschiedensten Medikamenten und klinischen Instrumenten aus Sachspenden.