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Zerstörung nach Erdbeben in Venezuela
Zwei schwere Erdbeben haben Venezuela erschüttert. humedica unterstützt gemeinsam mit Partnern betroffene Menschen vor Ort mit dringend benötigten Hilfsgütern.

Nur wenige Minuten haben das Leben von Maria und ihrer Familie komplett auf den Kopf gestellt. In diesem Video erzählt sie von der Nacht, in der die Erde in Venezuela bebte und welche Hilfe sie und ihre Familie nach der Katastrophe erhalten.

Eine Häuserwand mit großen Löchern nach einem Erdbeben

Aktuelle Lage in Venezuela

Zwei schwere Erdbeben erschütterten am 24. Juni 2026 den Nordwesten Venezuelas. Besonders das zweite, flachere Beben führte in weiten Teilen des Landes zu massiven Schäden. Auch in der über 150 Kilometer vom Epizentrum entfernten Hauptstadt Caracas wurden Gebäude zerstört und schwere Schäden gemeldet.

Am stärksten betroffen ist der Bundesstaat La Guaira mit zentraler Infrastruktur wie dem internationalen Flughafen und einem wichtigen Hafen. Nach offiziellen Angaben kamen über 6.500 Menschen ums Leben. Zahlreiche Menschen erlitten schwere Verletzungen, darunter auch Verletzungen an Armen und Beinen, die eine längerfristige medizinische und physiotherapeutische Behandlung erforderlich machen. Besonders für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die Gliedmaßen verloren haben, ist eine umfassende Rehabilitation wichtig, um Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit zu fördern und weiteren gesundheitlichen Problemen vorzubeugen.

Die Erdbeben treffen ein Land, das bereits vor der Katastrophe stark belastet war: Rund 70 Prozent der Bevölkerung leben in Armut. Infrastruktur und medizinische Versorgung waren vielerorts bereits geschwächt, was die Bewältigung der Katastrophe zusätzlich erschwert. Bereits vor den Erdbeben waren zirka acht Millionen Menschen – rund ein Viertel der Bevölkerung – auf humanitäre Hilfe angewiesen – diese Zahl dürfte weiter steigen. 

In einem Zelt wird der Rücken eines Jungen abgehört

Wie hilft humedica in Venezuela?

Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen unterstützt humedica die betroffenen Menschen mit dringend benötigter Nothilfe:

Wichtige Hilfsgüter für Notunterkünfte wie Planen, Decken und weitere Materialien für Menschen, die ihr Zuhause verloren haben
Hygiene-Sets, damit Familien und insbesondere Frauen und Mädchen die grundlegende Körperhygiene auch in der Notsituation aufrechterhalten können
Ausrüstung für Such- und Rettungsteams, damit Vermisste schneller gefunden und Menschen in Not erreicht werden können
Lebensmittelpakete mit haltbaren Nahrungsmitteln, um Familien in den ersten Tagen nach der Katastrophe zu versorgen
Psychologische Unterstützung für Betroffene, die durch die Erdbeben traumatische Erlebnisse verarbeiten müssen
Medizinische Hilfsgüter für verletzte und erkrankte Menschen
Physiotherapeutische Behandlungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit schweren Verletzungen oder Amputationen an Armen und Beinen, um Schmerzen zu lindern, die Heilung zu unterstützen und Folgekomplikationen vorzubeugen
Ein Plastiksack gefüllt mit haltbaren Lebensmitteln steht neben einem Wasserkanister

So können Sie helfen

Mit 30 Euro ermöglichen Sie eine physiotherapeutische Behandlung, die dabei hilft, Schmerzen zu lindern, Verletzungen zu behandeln und Folgekomplikationen zu vermeiden.
Mit 135 Euro finanzieren Sie ein Lebensmittelpaket für eine Familie. Es enthält haltbare Lebensmittel für die erste Versorgung in der akuten Notsituation.
Mit 215 Euro stellen Sie eine Liege für physiotherapeutische Behandlungen für Menschen mit schweren Verletzungen und Amputationen bereit.
Mit 306 Euro ermöglichen Sie ein Notunterkunftsset für eine Familie. Es enthält wichtige Hilfsgüter wie Taschenlampe, Decken und Hygieneartikel zur Deckung der dringendsten Grundbedürfnisse.

Diese Kinder aus Venezuela erzählen von ihren Träumen und ihrem Wunsch nach einem sicheren Zuhause.