Nur wenige Minuten haben das Leben von Maria und ihrer Familie komplett auf den Kopf gestellt. In diesem Video erzählt sie von der Nacht, in der die Erde in Venezuela bebte und welche Hilfe sie und ihre Familie nach der Katastrophe erhalten.
Zwei schwere Erdbeben erschütterten am 24. Juni 2026 den Nordwesten Venezuelas. Besonders das zweite, flachere Beben führte in weiten Teilen des Landes zu massiven Schäden. Auch in der über 150 Kilometer vom Epizentrum entfernten Hauptstadt Caracas wurden Gebäude zerstört und schwere Schäden gemeldet.
Am stärksten betroffen ist der Bundesstaat La Guaira mit zentraler Infrastruktur wie dem internationalen Flughafen und einem wichtigen Hafen. Nach offiziellen Angaben sind fast 5.000 Menschen ums Leben gekommen, mehr als 16.500 seien verletzt und fast 18.000 verloren ihr Zuhause (Stand 16.07.2026).
Die Erdbeben treffen ein Land, das bereits vor der Katastrophe stark belastet war: Rund 70 Prozent der Bevölkerung leben in Armut. Infrastruktur und medizinische Versorgung waren vielerorts bereits geschwächt, was die Bewältigung der Katastrophe zusätzlich erschwert. Bereits vor den Erdbeben waren zirka acht Millionen Menschen – rund ein Viertel der Bevölkerung – auf humanitäre Hilfe angewiesen – diese Zahl dürfte weiter steigen.
Gemeinsam mit der Partnerorganisation Lutheran World Federation Venezuela unterstützt humedica die betroffenen Menschen mit dringend benötigter Nothilfe. Geplant bzw. laufend vorbereitet sind unter anderem:
Diese Kinder aus Venezuela erzählen von ihren Träumen und ihrem Wunsch nach einem sicheren Zuhause.