Die beiden heftigen Wirbelstürmen "Nesat" und "Nalgae" suchten Anfang Oktober 2011 die Philippinen heim. Vor allem im zentralen und nördlichen Teil der Hauptinsel Luzon verursachten die Taifune schwerste Zerstörungen und Verwüstungen.
Vielerorts kam es durch die starken Regenfälle zu Überschwemmungen. Hütten und Reisfelder standen unter Wasser, hunderttausende Menschen in der Region Bulacan waren betroffen. Kurz nach Bekanntwerden der Katastrophe machte sich das erste medizinische Team von humedica auf den Weg auf die Philippinen, um den Betroffenen zu Hilfe zu kommen.
Täglich waren medizinische Einsatzkräfte von humedica von Manila aus mit mobilen Kliniken unterwegs, um in verschiedenen Regionen Kinder, Frauen und Männer zu behandeln, die mit den Auswirkungen der Naturkatastrophe zu kämpfen hatten.
Gemeinsam mit einheimischen Helfern unserer Partnerorganisation Operation Blessing Philippinen, führten sie in provisorischen Gesundheitsstationen Behandlungen für die Patienten durch.
Augen-, Haut und Atemwegserkrankungen, sowie Fieber und Wundinfektionen gehörten dabei zu den häufigsten Krankheitsbildern, die versorgt werden mussten. Gleichzeitig führten die Teams wichtige Hygieneschulungen in den Dörfern der ländlichen Regionen durch. Die Bevölkerung erhielt darin wichtige Hinweise, wie Krankheiten durch Hygienemaßnahmen einfach zu vermeiden sind.
Unterstützt wurden diese Bemühungen durch die Verteilung von Hygieneartikeln für die Hilfsbedürftigen in den Dörfern. Zahnbürsten, Seife, Putzmittel und auch Wasserkanister dienten als Grundausstattung für hunderte Familien, die durch die Naturkatastrophe oftmals ihr Hab und Gut verloren hatten.