Reispflanzen sind sehr wasserintensiv. Wird Wasser knapp, ist der Anbau des wichtigsten Nahrungsmittels Madagaskars gefährdet.
In Madagaskar beginnt die Beschreibung einer Mahlzeit stets mit dem Wort „Reis“. Kein Wunder, denn Reis ist für die Menschen dort das wichtigste Grundnahrungsmittel. Doch Reis benötigt im Anbau große Mengen Wasser – ein kostbares und vielerorts immer knapper werdendes Gut. Als riesige Wasserspeicher spielen Wälder dabei eine entscheidende Rolle, da sie Grundwasser bilden und die Versorgung mit sauberem Wasser sicherstellen – so auch die für Madagaskar typischen Baobabs (Affenbrotbäume).
Werden die Wälder zerstört, etwa durch Brandrodung, Holzhandel oder die Herstellung von Holzkohle, bricht dieser natürliche Kreislauf zusammen. Für die madagassische Bevölkerung, für deren Ernährung Reis unverzichtbar ist, stellt das eine existenzielle Bedrohung dar – ihre Lebensgrundlage schwindet. Deshalb unterstützt humedica Betroffene in Madagaskar mit der Verteilung von Lebensmitteln.
Dieser Kreislauf macht eines deutlich: Der Schutz der Wälder weltweit ist weit mehr als reiner Naturschutz – er sichert Ernährung und Überleben.