In Äthiopien ist ein Kindergartenbesuch für viele Kinder keine Selbstverständlichkeit. Obwohl gesetzlich vorgeschrieben, fehlen häufig Plätze, Personal und Ausstattung. Besonders in ärmeren Stadtteilen der Hauptstadt Addis Abeba bleiben viele Kinder tagsüber sich selbst überlassen – ohne Betreuung, ohne Schutz, ohne Perspektive.
humedica unterstützt mehrere Kindergärten in der äthiopischen Metropole – mit sicheren Räumen und benötigter Ausstattung. Auch in Bishoftu, südlich von Addis Abeba, sind durch humedica neue Kindergärten entstanden.
Melat* arbeitet in einem dieser Kindergärten in Addis Abeba. Sie ist eine erfahrene Erzieherin mit großer Hingabe: „Ich liebe Kinder einfach. Ich will, dass es ihnen gut geht und sie das bekommen, was sie brauchen.“ Doch genau das fehlte lange. Das Gelände war karg, uneben, und es gab keine Spielgeräte – keinen Ort, an dem Kinder einfach unbeschwert spielen konnten.
Heute ist er ein Ort voller Energie, Spiel und kindlicher Freude. Dank der Unterstützung von humedica entstand hier ein Ort, an dem Kinder sich sicher und wohl fühlen dürfen. Vor dem Gebäude wurde ein farbenfroher Spielplatz geschaffen – mit Rutschen, Schaukeln, Wippen und Karussells. Wo früher ein trostloser Hof war, toben heute Kinder im Schatten unter Bäumen, lachen und spielen miteinander.
„Die Kinder hatten vorher keinen Spielplatz gesehen“, erinnert sich Melat. „Sie liefen einfach ziellos herum.“ Heute ist das anders:
„Unsere Kinder sind jetzt sehr glücklich. Sie kommen früher in den Kindergarten, niemand kommt mehr zu spät oder fehlt.“
Der neue Spielplatz motiviert nicht nur – er schafft auch Struktur und stärkt das Miteinander. Selbst die Eltern sehen, wie sich ihre Kinder verändern – und erkennen den Kindergarten als das, was er sein sollte: ein Ort zum Lernen, Wachsen und Aufblühen.
Nach dem Spielen erhalten die Kinder eine warme Mahlzeit. Viele Kinder bringen kein eigenes Essen mit, weil ihre Familien sich das nicht leisten können. Für sie hat die Kommune ein tägliches Essensangebot eingerichtet. Heute steht Injera auf dem Speiseplan – das traditionelle äthiopische Fladenbrot.
Diese warme Mahlzeit ist für viele Kinder die einzige am Tag. Sie ist wichtig für die Gesundheit, Konzentration und Entwicklung der Kinder. Auch das gemeinsame Essen ist wertvoll: Es fördert das soziale Miteinander und vermittelt alltägliche Fähigkeiten.
Melat ist selbst Mutter. Sie weiß, wie wichtig ein solcher Ort von klein auf für Kinder ist. „Ich bin fest davon überzeugt, dass sich alle für die nächsten Generationen bestmöglich bemühen sollten“, sagt sie. Für sie ist der Kindergarten mehr als nur eine Betreuungsstätte – er ist ein Ort der Hoffnung. Sie erlebt täglich, was möglich ist, wenn Kinder gefördert und gestärkt werden – und wie sich das auf ihre Zukunft auswirkt.
Mit Ihrer regelmäßigen Spende an humedica ermöglichen Sie genau das: Räume, in denen Kinder geschützt aufwachsen, lernen, spielen und einfach Kind sein dürfen. Denn wer heute Kinder stärkt, gestaltet aktiv die Zukunft – nicht nur in Äthiopien, sondern weltweit.
In Äthiopien wachsen viele Kinder unter prekären Bedingungen auf: Die Eltern arbeiten als Tagelöhner – ohne festen Lohn, ohne Absicherung. Für eine ausreichende Versorgung mit Lebensmitteln, ärztlichen Behandlungen oder Bildung fehlt das Geld. Deshalb müssen Kinder oft selbst mithelfen oder bleiben unbeaufsichtigt, anstatt betreut und gefördert zu werden.
Das humedica-Familienprogramm zur Armutsbekämpfung stärkt Eltern und schafft so Chancen für ihre Kinder:
Schulungen, in denen unternehmerische Grundlagen gelehrt werden
Startkapital für kleine Geschäftsmodelle und die Gründung eigener Existenzen
Krankenversicherung für die ganze Familie
So entsteht eine Perspektive für alle: Die Kinder können im Kindergarten spielen und lernen, weil ihre Eltern nun ein geregeltes Einkommen haben und für die Zukunft sparen können.