In die Schule zu gehen und lernen zu dürfen, ist für viele Kinder in Äthiopien keine Selbstverständlichkeit. Armut, Hunger, fehlendes Einkommen und mangelnde Trinkwasserversorgung zwingen viele Kinder dazu, früh mitzuarbeiten oder ihre Familien zu verlassen. Ohne Schulbildung verlieren sie jedoch die Chance, dem Kreislauf der Armut zu entkommen.
Die meisten Eltern arbeiten als Tagelöhner ohne festes Einkommen oder Absicherung. Rund 41 % der Haushalte in den humedica-Familienprogrammen verfügen über weniger als 25 Euro im Monat, zu wenig für ausreichende Ernährung oder medizinische Versorgung. Gleichzeitig fehlt es an Schulen an sauberem Trinkwasser, Hygiene und gesunder Schulverpflegung, was die Entwicklung der Kinder zusätzlich gefährdet.
Aminas Geschichte ist ein Beispiel dafür, wie humedicas Unterstützung in Äthiopien wirkt. Sie erhielt Lebensmittel-, und Hygienepakete sowie eine Schulung zur Existenzgründung. Sie betreibt nun ihr eigenes kleines Geschäft und verkauft selbst genähte Kleidung. So kann sie sich und ihre Familie eigenständig versorgen.
Die Familienhilfe an den Standorten Addis Abeba und Bishoftu bildet ein Rundumpaket, dass die Eltern auf lange Sicht dazu befähigt, sich und ihren Familien eine neue Existenzgrundlage durch ein stabiles Einkommen zu verschaffen und damit den Kreislauf der Armut zu durchbrechen:
Mit 5 € schließen Sie eine Krankenversicherung für eine ganze Familie für ein Jahr ab
Mit 45 € erhalten 5 Kinder alle nötigen Unterrichtsmaterialien für ein Schuljahr
Mit 160 € erhält eine Familie das Startkapital für ihr eigenes Unternehmen (bspw. Nähmaschine, Tische, Regale, Kohleofen, Kühlschrank)
Mit 2.500 € können 75 Erwachsene durch Schulungen befähigt werden, ein eigenes Business zu gründen