Fanja mit ihrer Mutter Harista
Hanitra und ihre Tochter Fanja leben im Süden Madagaskars – einer von Armut geprägten Gegend, in der es nur sehr selten regnet. Zwar arbeitet Hanitra in der Landwirtschaft. Das Geld, das sie verdient, geht allerdings für Krankenhausbesuche ihrer Tochter drauf. Die Zweijährige war schwach, müde und konnte kaum aufstehen. Lange Zeit hatte Hanitra keine Ahnung, was die Ursache war. Bis sie auf ein Team von SEED Madagascar traf, der Partnerorganisation von humedica. Diese arbeitet eng mit der örtlichen Gesundheitsstation zusammen und fährt auch in die umliegenden Dörfer, um die Kinder dort zu untersuchen. Mehr über das Projekt erfahren
Die Mütter lernen Dank Ihrer Spende, wie sie ihre Kinder nahrhaft ernähren.
Wie viele andere hier ist auch Fanja unterernährt, zusätzlich leidet sie unter Malaria, wie die Ärzte feststellen. Sie behandeln Fanja und geben ihr Spezialnahrung, dank der sie viele Kalorien aufnehmen kann und schnell wieder zu Kräften kommt. Gleichzeitig lernt Hanitra, wie wichtig eine ausgewogene Ernährung ist und wie sie gesunde Mahlzeiten zubereitet. Auch das Moskitonetz legt Hanitra jetzt immer ganz akkurat um Fanjas Bett, damit ihr Risiko sinkt, durch einen Mückenstich erneut an Malaria zu erkranken. Hanitra lernt außerdem, dass Händewaschen und Hygiene wichtig für die Gesundheit ihres Kindes ist.
Sie ist glücklich. „Seit über einem Monat ist Fanja gesund“, freut sie sich. Das Geld, das sie bisher im Krankenhaus ausgeben musste, kann sie jetzt in nahrhafte Lebensmittel investieren. Ihr neu erworbenes Wissen will sie an die anderen im Dorf weitergeben – damit alle Kinder gesund bleiben.
*Name geändert