Äthiopien, das bevölkerungsreichste Binnenland der Erde, vereint über 100 ethnische Gruppen auf seinem Staatsgebiet. Viele unterschiedliche Bevölkerungsgruppen leben weit entfernt von jeglicher Infrastruktur, inklusive Gesundheitsversorgung. Viehzüchter besiedeln ländliche Gebiete wie beispielsweise in der Region Somali. Fernab der staatlichen Gesundheitszentren sind sie im Krankheitsfall auf sich gestellt. Die Mütter- und Kindersterblichkeit bei der Geburt ist ohne gynäkologische Betreuung extrem hoch.
Wiederkehrende Dürren, Konflikte und der Zuzug vieler Binnenvertriebener belasten die ohnehin schwache Gesundheitsinfrastruktur. Es fehlt an Medikamenten, ausgebildetem Personal sowie an Wasser und Strom in den Gesundheitseinrichtungen. Besonders Frauen und Mädchen sind von den Folgen betroffen: Sie tragen eine hohe Verantwortung für ihre Familien, haben oft wenig Einfluss auf Gesundheitsentscheidungen und sind erhöhten gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. Verschärft wurde die Situation durch den Bürgerkrieg im benachbarten Somalia – auf rund 150.000 Einwohner kommen schätzungsweise 170.000 Flüchtlinge. Mehr als zehn Prozent aller Kinder sterben hier vor ihrem fünften Geburtstag.
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