U Zaw Min ist Trommler. Seine Musik bedeutet für ihn mehr als nur Arbeit. „Mit meiner Trommel habe ich meine Familie versorgt“, erzählt er. Rund 100 US -Dollar im Monat reichten, um seine Frau und zwei Töchter zu ernähren. Dann kommen die Schmerzen. „Erst dachte ich, es geht vorbei. Aber ich konnte irgendwann nicht mehr stehen.“
Die Diagnose trifft ihn hart: eine Fraktur im Oberschenkel und Non-Hodgkin-Lymphom. Von einem Tag auf den anderen ist er arbeitsunfähig. „Ich wusste nicht, wie ich die Behandlung bezahlen soll“, erinnert er sich. Während die Ausgaben steigen, fehlt jedes Einkommen.
Seine Lage spiegelt die Situation vieler Menschen in Myanmar wider: 21,1 Millionen sind auf Hilfe angewiesen, 3,5 Millionen vertrieben. Konflikte und das schwere Erdbeben vor einem Jahr haben die Not weiter verschärft. Vielerorts fehlt es an medizinischer Versorgung. In Regionen wie Mandalay sind die Folgen besonders spürbar. Ganze Gemeinden kämpfen mit zerstörter Infrastruktur, fehlender Gesundheitsversorgung und unsicheren Lebensbedingungen.
In Myanmar hilft humedica selbst in abgelegenen Regionen mit medizinischer Versorgung.
Gemeinsam mit einer örtlichen Partnerorganisation unterstützt humedica Familien in besonders betroffenen Gebieten. So kommen Ärzte mit medizinisch gut ausgestatteten Fahrzeugen selbst in abgelegene Dörfer, um zu helfen.
Auch U Zaw Min erreicht die Hilfe: „Als das Team kam, hatte ich zum ersten Mal wieder Hoffnung“, sagt er. Die Helfer organisieren seine Überweisung ins Krankenhaus. Außerdem bekam er einen finanziellen Zuschuss, dank dem er die Operation bezahlen und eine Therapie beginnen kann.
Heute geht es ihm besser. „Ohne diese Hilfe hätte ich keine Chance gehabt“, ist U Zaw Min dankbar. Die regelmäßige Betreuung und die Ermutigung durch die Helfer geben ihm Kraft für seinen weiteren Weg. Für U Zaw Min ist aus Verzweiflung neue Zuversicht geworden. Und für viele Familien in Myanmar bleibt dank Ihrer Spende, diese Unterstützung ein Schritt zurück ins Leben.