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Die Lage ist in Nepal nach der Flutkatastrophe im Himalaya nach wie vor schwierig und die Zahl der Todesopfer steigt weiter. Tausende werden weiterhin vermisst. Über eine Partnerorganisation vor Ort hilft humedica bereits mit einem lokalen medizinischen Team in der besonders betroffenen Region Trishuli-Bazar. Teil des Teams sind drei Experten für psychologische Hilfe. „Wir wollen den Menschen helfen. Der Schaden in den Seelen der Menschen und der Schaden an der Infrastruktur wird uns noch die nächsten drei bis fünf Jahre beschäftigen“, berichtet Thomas Meier, humedica-Landeskoordinator in Nepal.

„Wir versuchen weiterhin auch die Menschen in den höher gelegenen Regionen mit unserer Hilfe zu erreichen. Doch es wurden rund 80 Brücken weggespült. Ohne diese Brücken geht in diesem Gelände fast nichts“, so Meier. Gleichzeitig hat die Menschen, die zum Teil alles verloren haben, bereits erste Hilfe in Form von Lebensmittelpaketen und Hygienesets erreicht. Auch Planen für Notunterkünfte sollen verteilt werden. „Um die Menschen in dieser schwierigen Lage schnell helfen zu können, sind wir weiterhin dringend auf Spenden angewiesen,“ erklärt Heinke Rauscher, Vorständin von humedica. „Ohne die Unterstützung der Menschen hier in Deutschland wäre unsere Hilfe nicht möglich.“