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In einem Behandlungszimmer sitzt eine Ärztin mit einer Patientin am Tisch, eine Frau mit humedica-Weste steht mit dem Rücken zur Kamera im Vordergrund
Seit Beginn des Krieges sind Millionen Menschen in der Ukraine auf Hilfe angewiesen. humedica unterstützt gemeinsam mit lokalen Partnern die psychische Gesundheit und verbessert die medizinische Versorgung – auch durch die Stärkung von Gesundheitseinrichtungen.
Menschen in der Ukraine warten darauf, in einen Bus einsteigen zu können

Aktuelle Lage in der Ukraine

Vor allem aus dem Osten des Landes flüchten Menschen in Gebiete, in denen die Sicherheitslage vergleichsweise stabil ist, oder ins Ausland. Viele Menschen bleiben jedoch in ihrer Heimat und sind dort weiterhin mit den Folgen des Krieges konfrontiert. Sie haben Angehörige verloren, mussten ihre Heimat verlassen oder leben in ständiger Angst vor Angriffen. Erlebte Traumata können langfristige psychische Folgen haben und erschweren es, den Alltag unter den schwierigen Bedingungen zu bewältigen.

Gleichzeitig steht das Gesundheitssystem vor großen Herausforderungen. Gesundheitseinrichtungen müssen die Versorgung auch unter schwierigen Bedingungen aufrechterhalten. Beschädigte oder unzureichende Infrastruktur, unterbrochene Wasser- und Energieversorgung sowie fehlende Barrierefreiheit können medizinische Behandlungen erschweren oder gefährden. Besonders betroffen sind Menschen, die aufgrund ihres Alters, einer Erkrankung, einer Behinderung oder ihrer Lebenssituation auf eine verlässliche medizinische Versorgung angewiesen sind.

Drei Frauen und zwei Kinder sitzen um einen Tisch und basteln mit Schere und Papier

Psychosoziale Arbeit mit Frauen und Kindern – seelische Gesundheit als Teil der Versorgung (Ukraine)

So hilft humedica

Gemeinsam mit lokalen Partnern stärkt humedica die medizinische und psychosoziale Versorgung und unterstützt Einrichtungen dabei, ihre Arbeit auch unter schwierigen Bedingungen fortzuführen. Dazu gehören:

Sichere Unterkünfte: Geschützte Wohnmöglichkeiten, in denen Betroffene zur Ruhe kommen und neue Perspektiven entwickeln können.
Psychologische Betreuung: Einzel- und Gruppengespräche mit erfahrenen Fachkräften zur Verarbeitung belastender und traumatischer Erlebnisse.
Soziale Begleitung: Unterstützung bei der Wohnungssuche, Behördengängen sowie beim Wiedereinstieg in Ausbildung oder Beruf.
Rechtliche Beratung: Hilfe bei familienrechtlichen Fragen, beispielsweise zu Scheidung, Sorgerecht oder Unterhaltsansprüchen.
Medizinische Versorgung: Zugang zu medizinischen Untersuchungen und Behandlungen, unter anderem in der Schwangerschaft sowie bei akuten und chronischen Erkrankungen.
Unterstützung für Kinder: Kinderbetreuung, Vermittlung an therapeutische Angebote wie Logopädie sowie Begleitung beim Schul- und Kindergartenbesuch.
Stärkung der Selbstständigkeit: Schulungen zu finanzieller Alltagskompetenz sowie Angebote zur Förderung von Resilienz und emotionaler Stabilität.
Hilfsgüter: Verteilung von Hygieneartikeln, Babynahrung, Kleidung und weiteren dringend benötigten Gütern für Mütter und Kinder.
Gesundheitseinrichtungen stärken: Rehabilitation und Verbesserung wichtiger Infrastruktur, damit medizinische Einrichtungen auch unter schwierigen Bedingungen zuverlässig arbeiten können.
Wasser und Hygiene sichern: Verbesserung der Wasser- und Sanitärversorgung in Gesundheitseinrichtungen.
Winterfest und zugänglich machen: Maßnahmen zur besseren Versorgung im Winter sowie zur barriereärmeren Nutzung medizinischer Einrichtungen.
Eine Frau sitzt lächelnd neben einem kleinen Kind, das ihr etwas zeigt, vor ihnen liegt ein Puzzle auf dem Tisch, im Hintergrund sind gestapelte Kartons

Therapie für ein Kind – Unterstützung zur Verarbeitung traumatischer Erfahrungen (Ukraine)

So können Sie helfen:

Mit 11 Euro ermöglichen Sie einer Person eine Rechtsberatung von einem Anwalt.
Mit 35 Euro ermöglichen Sie einen Gruppenworkshop zur psychosozialen Unterstützung für Menschen, die belastende oder traumatische Erlebnisse verarbeiten müssen.
Mit 80 Euro finanzieren Sie Hygienesets mit wichtigen Artikeln wie Seife, Zahnbürste oder Hygieneprodukten für Familien, die innerhalb ihres Landes fliehen mussten.
90 Euro stellen Notfallsets für die Erste Hilfe bereit, damit Verletzte nach einer Krise oder Katastrophe schnell medizinisch versorgt werden können.
1.600 Euro decken einen Monat lang das Gehalt eines Psychotherapeuten, der Menschen nach belastenden Erlebnissen professionell begleitet und unterstützt.