Vor allem aus dem Osten des Landes flüchten Menschen in Gebiete, in denen die Sicherheitslage vergleichsweise stabil ist, oder ins Ausland. Viele Menschen bleiben jedoch in ihrer Heimat und sind dort weiterhin mit den Folgen des Krieges konfrontiert. Sie haben Angehörige verloren, mussten ihre Heimat verlassen oder leben in ständiger Angst vor Angriffen. Erlebte Traumata können langfristige psychische Folgen haben und erschweren es, den Alltag unter den schwierigen Bedingungen zu bewältigen.
Gleichzeitig steht das Gesundheitssystem vor großen Herausforderungen. Gesundheitseinrichtungen müssen die Versorgung auch unter schwierigen Bedingungen aufrechterhalten. Beschädigte oder unzureichende Infrastruktur, unterbrochene Wasser- und Energieversorgung sowie fehlende Barrierefreiheit können medizinische Behandlungen erschweren oder gefährden. Besonders betroffen sind Menschen, die aufgrund ihres Alters, einer Erkrankung, einer Behinderung oder ihrer Lebenssituation auf eine verlässliche medizinische Versorgung angewiesen sind.
Psychosoziale Arbeit mit Frauen und Kindern – seelische Gesundheit als Teil der Versorgung (Ukraine)
Gemeinsam mit lokalen Partnern stärkt humedica die medizinische und psychosoziale Versorgung und unterstützt Einrichtungen dabei, ihre Arbeit auch unter schwierigen Bedingungen fortzuführen. Dazu gehören:
Therapie für ein Kind – Unterstützung zur Verarbeitung traumatischer Erfahrungen (Ukraine)