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Ärztin und Krankenpflegerin bei der Arbeit in Sri Lanka
Mal eben zum Arzt gehen oder sich behandeln lassen – für viele Menschen in Sri Lanka ist das keine Selbstverständlichkeit. Besonders in ländlichen Regionen und benachteiligten Stadtteilen fehlt der Zugang zu medizinischer Grundversorgung und psychologischer Unterstützung. humedica bringt Hilfe direkt zu den Menschen.
Frau schiebt ihr Fahrrad vor Krankenstation in Sri Lanka

Aktuelle Lage in Sri Lanka

In den Regionen Colombo, Jaffna und Badulla stehen viele Menschen vor großen Hürden, wenn es um den Zugang zu Gesundheitsdiensten geht:

Für viele Familien ist die nächste Krankenstation kilometerweit entfernt. Transport kostet Geld – Geld, das oft für Lebensmittel oder andere lebensnotwendige Ausgaben gebraucht wird. Krankheiten bleiben deshalb häufig unerkannt oder unbehandelt.

Besonders schwierig ist die Situation für:

  • ältere und chronisch kranke Menschen
  • Menschen mit seelischen Belastungen oder Traumata
  • Familien in wirtschaftlich schwierigen Lebenslagen

In Regionen, die von früheren Konflikten geprägt sind, leiden viele Menschen unter psychosozialem Stress. Psychische Erkrankungen sind häufig tabuisiert und werden spät oder gar nicht behandelt. Gleichzeitig fehlt es an Wissen über Vorsorge, Früherkennung und daran, wie man sich in Gesundheitskrisen richtig verhält.

Eine Frau hört mit einem Stetoskop den Brustraum eines Mädchens ab

Wie hilft humedica?

Mit mobilen Kliniken und provisorischen Krankenstationen ermöglicht humedica medizinische Versorgung direkt in den Gemeinden:

Ärztliche Untersuchungen, Behandlungen, Gesundheitschecks und einfache Vorsorgeangebote
Aufklärung zu Gesundheit und Prävention und um Ängste und Vorurteile abzubauen
Überweisungen an weiterführende Einrichtungen, wenn eine intensivere Behandlung nötig ist
Palliativer Begleitung durch Hausbesuche
Unterstützung pflegebedürftiger Personen sowie Schulungen von Freiwilligen, damit Hilfe auch im häuslichen Umfeld möglich ist
Schulungen für Jugendliche zu Gesundheit, Erster Hilfe und Verantwortung
Psychosoziale Begleitung für Betroffene – im persönlichen Gespräch und in der Gruppe
Schulungen zur frühen Erkennung psychischer Probleme
Geschützte Angebote, die Beschäftigung, Selbstvertrauen und kleine Einkommensmöglichkeiten für Betroffene fördern
Ein Tisch mit Medikamenten über dem eine Frau mit der Schere einen Tablettenblister  auseinanderschneiden möchte

So können Sie helfen:

Mit 20 Euro ermöglichen Sie einer werdenden Mutter eine Vorsorgeuntersuchung
Für 35 Euro erhält ein Patient eine Augenuntersuchung und bei Bedarf eine Brille
Mit 50 Euro versorgen Sie 25 unterernährte Kinder mit Aufbaunahrung
Für 100 Euro erhalten zehn Familien Hygienesets für einen Monat (z.B. Babyseife, Zahnpasta, Zahnbürste, Shampoo, Handtuch)
Mit 220 Euro werden zehn Patienten in der Palliativpflege medizinisch und pflegerisch versorgt, einschließlich Medikamenten und Ernährungspaketen
Mit 300 Euro wird eine Gemeindeklinik einen Monat lang mit Medikamenten versorgt