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Ein Junge und ein Mädchen stehen in einer Menschenmenge vor einem Hilfezentrum in Sri Lanka und lächeln in die Kamera
Nach dem verheerenden Wirbelsturm Ditwah kämpfen viele Familien in Sri Lanka weiterhin mit den Folgen der Katastrophe. Neben zerstörten Häusern und verlorenen Lebensgrundlagen belasten Trauma, Stress und Unsicherheit den Alltag der Menschen. humedica unterstützt Kinder, Erwachsene und lokale Helfer mit psychosozialer Hilfe, stärkt Gesundheitsstationen und hilft besonders betroffenen Frauen, neue Perspektiven und Einkommen aufzubauen.
Ein zerstörtes Haus nach Wirbelsturm und Erdrutsch

Aktuelle Lage in Sri Lanka

Auch Monate nach dem Tropensturm Ditwah im November 2025 sind die Auswirkungen im Distrikt Badulla deutlich spürbar. Überschwemmungen und Erdrutsche haben zahlreiche Häuser und Verkehrswege zerstört, Familien obdachlos gemacht und den Alltag vieler Menschen grundlegend verändert. Noch immer leben Betroffene in Notunterkünften oder versuchen, ihre Existenz unter schwierigen Bedingungen neu aufzubauen.

Neben den materiellen Schäden leiden viele Menschen unter den psychischen Folgen der Katastrophe. Kinder zeigen Anzeichen von Angst und Stress, Erwachsene kämpfen mit Verlust, fehlenden Einkommensmöglichkeiten und Sorgen um ihre Zukunft. Auch lokale Helfer stehen unter enormer Belastung. Gleichzeitig sind psychosoziale Unterstützungsangebote in den betroffenen Regionen nur begrenzt verfügbar.

Gleichzeitig arbeitet humedica daran, das lokale Gesundheitssystem widerstandsfähiger gegenüber zukünftigen Katastrophen zu machen. Gerade in ländlichen Regionen sind viele Gesundheitsstationen durch veraltete Infrastruktur, begrenzte Ressourcen und fehlende Katastrophenvorsorge besonders gefährdet. Gemeinsam mit lokalen Partnern werden deshalb gezielt Maßnahmen umgesetzt, um die medizinische Versorgung auch in Krisenzeiten sicherzustellen.

Eine Frau mit rotem humedica-T-Shirt steht in einer Tür und spricht zu einer Gruppe Frauen davor

Wie humedica hilft

Gemeinsam mit der Schwesterorganisation humedica Lanka unterstützt humedica den Wiederaufbau und die Stabilisierung der betroffenen Gemeinden mit einem umfassenden psychosozialen Hilfsprojekt. Ziel ist es, Menschen bei der Verarbeitung des Erlebten zu helfen und ihre Widerstandskraft für zukünftige Krisen zu stärken.

Psychosoziale Erste Hilfe sowie Beratungs- und Gruppensitzungen für Kinder und Erwachsene zur Bewältigung von Stress und Traumafolgen
Einrichtung kinderfreundlicher Schutzräume sowie Schulungen für Lehrer und freiwillige Helfer, damit belastete Kinder frühzeitig erkannt und unterstützt werden können
Aufbau von Selbsthilfegruppen und Einkommensmöglichkeiten für besonders betroffene Frauen, etwa durch Geflügelhaltung, Schneiderei oder Hausgärten
Ausstattung und Stärkung von Notunterkünften, damit sie sichere Anlaufstellen für betroffene Familien bleiben
Stärkung der Katastrophenvorsorge im Gesundheitsbereich: Verbesserung der baulichen Sicherheit von zwei Krankenhäusern, Schulungen für medizinisches Personal sowie bessere Ausstattung mit Notfallmaterialien
Förderung der Zusammenarbeit zwischen Gesundheitseinrichtungen, Katastrophenschutzbehörden und Gemeinden sowie Sensibilisierung der Bevölkerung für Katastrophenvorsorge
Frauen verteilen Hilfsgüter in einer Notunterkunft in Sri Lanka nach dem Wirbelsturm Ditwah

So können Sie helfen

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie psychosoziale Unterstützung, sichere Schutzräume für Kinder und neue Einkommensperspektiven für betroffene Familien.

Mit 28 Euro ermöglichen Sie eine psychosoziale Einzelberatung für ein Kind in Not. Sie helfen ihm, Ängste zu lindern und belastende Erfahrungen besser zu bewältigen.
Mit 48 Euro ermöglichen Sie eine Selbsthilfegruppensitzung für 12 bis 15 betroffene Frauen. Sie stärken Frauen dabei, Erfahrungen zu teilen, sich gegenseitig zu unterstützen und neue Bewältigungsstrategien zu entwickeln.
Mit 143 Euro ermöglichen Sie ein Starter-Kit für den Aufbau einer kleinen Einkommensquelle für einen betroffenen Haushalt – etwa für Geflügelhaltung, Schneiderei, Gartenbau oder kleine Lebensmittelproduktion.

Projektpartner