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Projekt beendet
Medizinische Behandlung im Zelt in der Türkei
Als im Februar 2023 die Erde bebte, verloren viele Menschen in der Türkei nicht nur geliebte Menschen, ihre Wohnungen und ihr gesamtes Hab und Gut. Auch die Infrastruktur wurde zu großen Teilen zerstört. Was erst einmal technisch klingt, ist von großer Bedeutung. Denn noch immer haben viele Menschen keinen Zugang zu medizinischer Versorgung. Je ländlicher die Region, umso schwieriger ist es, sich behandeln zu lassen oder an überlebenswichtige Medikamente zu kommen. humedica hilft mit einer Klinik auf Rädern, die in der Region Adıyaman abgelegene Dörfer anfährt.
Menschen sitzen vor Häusertrümmern in der Türkei

Die Situation vor Ort

In der Region Adıyaman sind noch immer die Folgen des Erdbebens zu spüren. Konnten viele Menschen in provisorischen Zelten untergebracht werden, ist die Notlage dennoch nicht vorbei: Besonders in den ländlichen Regionen fehlt es den Menschen an medizinischer Versorgung: Arztpraxen wurden zerstört und wichtige Medikamente schaffen es erst gar nicht bis in die Region. Wer hier krank wird oder unter einer chronischen Krankheit leidet, ist meist auf sich allein gestellt. Auch die Versorgung mit sauberem Trinkwasser ist häufig nicht gewährleistet – ein weiterer Risikofaktor für die Gesundheit der Menschen, die das Erdbeben miterleben mussten. Zusätzlich drückt das Erlebte auf die Psyche. Viele Menschen fürchten neue Erdbeben, haben Gewalt erfahren oder sind von den schrecklichen Erlebnissen traumatisiert.

Frau und Junge lächeln nach dem Erdbeben in der Türkei Helferin an

Wie hilft humedica?

Mit einer Klinik auf Rädern fährt humedica in die Orte der Region Adıyaman, die am dringendsten medizinische Versorgung benötigen. Vor Ort sieht unsere Hilfe so aus:

Ärzte und Pflegepersonal behandeln die Menschen während des Aufenthalts in ihrem Dorf

Medikamente werden bei Bedarf verabreicht

200 Gemeindemitglieder werden zu Gesundheitshelfern ausgebildet, um sich danach um kleinere Belange in ihren Dörfern zu kümmern

Die Bewohner der Dörfer werden zu den Themen Hygiene und Gesundheit geschult

Ein Sozialarbeiter unterstützt die Menschen bei der Bewältigung des Alltags und zeigt Traumatisierten sowie von Gewalt betroffenen Frauen Anlaufstellen und sichere Zufluchtsorte

Gespräch in einer provisorischen Klinik

So können Sie helfen:

Mit nur einem Euro können Sie dafür sorgen, dass ein älterer Mensch seine Medikamente erhält

Mit 25 € können 10 Kinder von einem Kinderarzt behandelt werden

Mit 250 € gewährleisten Sie 100 schwangeren Frauen Vorsorgeuntersuchungen

Mit 1.300 € kann die geschwächte Bevölkerung von 20 Dörfern einen Monat lang sozial und medizinisch unterstützt werden

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