In der Region Adıyaman sind noch immer die Folgen des Erdbebens zu spüren. Konnten viele Menschen in provisorischen Zelten untergebracht werden, ist die Notlage dennoch nicht vorbei: Besonders in den ländlichen Regionen fehlt es den Menschen an medizinischer Versorgung: Arztpraxen wurden zerstört und wichtige Medikamente schaffen es erst gar nicht bis in die Region. Wer hier krank wird oder unter einer chronischen Krankheit leidet, ist meist auf sich allein gestellt. Auch die Versorgung mit sauberem Trinkwasser ist häufig nicht gewährleistet – ein weiterer Risikofaktor für die Gesundheit der Menschen, die das Erdbeben miterleben mussten. Zusätzlich drückt das Erlebte auf die Psyche. Viele Menschen fürchten neue Erdbeben, haben Gewalt erfahren oder sind von den schrecklichen Erlebnissen traumatisiert.
Mit einer Klinik auf Rädern fährt humedica in die Orte der Region Adıyaman, die am dringendsten medizinische Versorgung benötigen. Vor Ort sieht unsere Hilfe so aus:
Ärzte und Pflegepersonal behandeln die Menschen während des Aufenthalts in ihrem Dorf
Medikamente werden bei Bedarf verabreicht
200 Gemeindemitglieder werden zu Gesundheitshelfern ausgebildet, um sich danach um kleinere Belange in ihren Dörfern zu kümmern
Die Bewohner der Dörfer werden zu den Themen Hygiene und Gesundheit geschult
Ein Sozialarbeiter unterstützt die Menschen bei der Bewältigung des Alltags und zeigt Traumatisierten sowie von Gewalt betroffenen Frauen Anlaufstellen und sichere Zufluchtsorte
Mit nur einem Euro können Sie dafür sorgen, dass ein älterer Mensch seine Medikamente erhält
Mit 25 € können 10 Kinder von einem Kinderarzt behandelt werden
Mit 250 € gewährleisten Sie 100 schwangeren Frauen Vorsorgeuntersuchungen
Mit 1.300 € kann die geschwächte Bevölkerung von 20 Dörfern einen Monat lang sozial und medizinisch unterstützt werden