Mehr als eine halbe Million Menschen war Mitte des Jahres 2006 vor den kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und der radikal-islamischen Hisbollah im Süden des Libanon geflohen.
Nach dem Eintritt des Waffenstillstands mussten die Flüchtlinge in ihre völlig zerstörte Heimat zurückkehren.
Die meisten von ihnen hatten ihre Häuser verloren und alles, was sie einmal besaßen. Lebensmittel gab es keine mehr, es mangelte den Menschen an den grundlegendsten Dingen des Lebens. Dazu warnten Hilfsorganisationen aufgrund der desolaten hygienischen und sanitären Situation vor akuter Seuchengefahr in den betroffenen Gebieten.
Um die Menschen in ihrer aussichtslosen Lage zu unterstützen, kamen ihnen humedica-Ärzteteams mit mobilen Kliniken zu Hilfe. In mehreren Orten des Marjoun Distrikts und in Flüchtlingslagern um Beirut leisteten unsere, zeitweise 15 Einsatzkräfte medizinische Basisversorgung für zahlreiche chronisch Kranke und Verletzte.
In Zusammenarbeit mit unseren Partnerorganisationen konnten wir außerdem dringend benötigte Wassertanks für die Bevölkerung aufstellen, um die Trinkwasserversorgung in der Region wiederherzustellen.
In mehreren zerstörten Dörfern erhielten zehntausende Menschen von humedica darüber hinaus Nahrungsmittelpakete und Hygieneartikel, um zumindest die größte Not der Krise überbrücken zu können und ein wenig Hoffnung zurück zu bringen.