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Unterschiedlich große blaue und gelbe Papierherzen liegen neben- und übereinander auf einem Tisch, drei aus Papier gefaltete Engel darüber
Seit im Februar 2022 der Krieg in der Ukraine begann, sind mittlerweile über zehn Millionen Menschen auf der Flucht. Mehr als die Hälfte floh ins Ausland. Für diejenigen, die im Land bleiben, ist die tägliche Versorgung ein Kampf. Medizinische Behandlungen sind vielerorts nur schwer möglich. Erlebte Traumata werden kaum verarbeitet. humedica bietet in der Zentralukraine psychologische Betreuung an.
Menschen in der Ukraine warten darauf, in einen Bus einsteigen zu können

Aktuelle Lage in der Ukraine

Vor allem aus dem Osten des Landes flüchten Menschen in Gebiete, in denen die Sicherheitslage recht stabil ist, oder ins Ausland. 3,6 Millionen Ukrainer fanden bisher innerhalb des Landes einen Ort, an dem ihr Leben vorerst weitergeht. Das, was sie vor oder während der Flucht erlebten, tragen sie für immer in sich: Den Verlust von Angehörigen, die Angst von Raketen getroffen zu werden, gewaltvolle Begegnungen, die Geräusche einer plötzlichen Bombardierung. Um Erfahrungen wie diese zu verarbeiten und ihr Leben unter widrigen Umständen aktiv gestalten zu können, ist psychologische Hilfe notwendig. Offiziellen Schätzungen zur Folge leiden rund dreißig Prozent der Ukrainer an psychischen Problemen.

Drei Frauen und zwei Kinder sitzen um einen Tisch und basteln mit Schere und Papier

Psychosoziale Arbeit mit Frauen und Kindern – seelische Gesundheit als Teil der Versorgung (Ukraine)

So hilft humedica

Um Frauen, Kinder und Familien in schwierigen Lebenssituationen ganzheitlich zu unterstützen, bietet humedica gemeinsam mit lokalen Partnern:

Sichere Unterkünfte: Geschützte Wohnmöglichkeiten, in denen Betroffene zur Ruhe kommen und neue Perspektiven entwickeln können.
Psychologische Betreuung: Einzel- und Gruppengespräche mit erfahrenen Fachkräften zur Verarbeitung belastender und traumatischer Erlebnisse.
Soziale Begleitung: Unterstützung bei der Wohnungssuche, Behördengängen sowie beim Wiedereinstieg in Ausbildung oder Beruf.
Rechtliche Beratung: Hilfe bei familienrechtlichen Fragen, beispielsweise zu Scheidung, Sorgerecht oder Unterhaltsansprüchen.
Medizinische Versorgung: Zugang zu medizinischen Untersuchungen und Behandlungen, unter anderem in der Schwangerschaft sowie bei akuten und chronischen Erkrankungen.
Unterstützung für Kinder: Kinderbetreuung, Vermittlung an therapeutische Angebote wie Logopädie sowie Begleitung beim Schul- und Kindergartenbesuch.
Stärkung der Selbstständigkeit: Schulungen zu finanzieller Alltagskompetenz sowie Angebote zur Förderung von Resilienz und emotionaler Stabilität.
Hilfsgüter: Verteilung von Hygieneartikeln, Babynahrung, Kleidung und weiteren dringend benötigten Gütern für Mütter und Kinder.
Eine Frau sitzt lächelnd neben einem kleinen Kind, das ihr etwas zeigt, vor ihnen liegt ein Puzzle auf dem Tisch, im Hintergrund sind gestapelte Kartons

Therapie für ein Kind – Unterstützung zur Verarbeitung traumatischer Erfahrungen (Ukraine)

So können Sie helfen:

Mit 11 Euro ermöglichen Sie einer Person eine Rechtsberatung von einem Anwalt.
Mit 35 Euro ermöglichen Sie einen Gruppenworkshop zur psychosozialen Unterstützung für Menschen, die belastende oder traumatische Erlebnisse verarbeiten müssen.
Mit 80 Euro finanzieren Hygienesets mit wichtigen Artikeln wie Seife, Zahnbürste oder Hygieneprodukten für Familien, die innerhalb ihres Landes fliehen mussten.
90 Euro stellen Notfallsets für die Erste Hilfe bereit, damit Verletzte nach einer Krise oder Katastrophe schnell medizinisch versorgt werden können.
750 Euro finanzieren einen Monat lang Laboruntersuchungen für ein mobiles Ärzteteam, damit Krankheiten zuverlässig erkannt und behandelt werden können.
1.600 Euro decken einen Monat lang das Gehalt eines Psychotherapeuten, der Menschen nach belastenden Erlebnissen professionell begleitet und unterstützt.