Der Niger liegt in der Sahelzone und ist von bewaffneten Konflikten ebenso geprägt wie von den verheerenden Auswirkungen der Klimakrise. Seit dem Militärputsch im Juli 2023 steigen die Nahrungsmittelpreise und noch mehr Menschen versinken in Armut. Die Bevölkerung flieht innerhalb des Landes und über die Landesgrenzen hinaus. In ländlichen Regionen erschweren Dürreperioden die Landwirtschaft und sorgen für Ressourcenknappheit, so dass Hunger und Unterernährung die Folge sind. Der Zugang zu sauberem Trinkwasser ist problematisch und verursacht zusätzlich Konflikte zwischen Einheimischen und Geflüchteten. Mangelnde Hygiene erhöht das Risiko für eine rasante Verbreitung ansteckender Krankheiten.
In der Region Tahoua soll der Zugang zu sauberem Wasser, Hygiene und sanitären Einrichtungen sowie Strategien zur friedlichen Koexistenz der betroffenen Gemeinschaften, einschließlich Menschen mit Beeinträchtigungen nachhaltig verbessert werden.
Reparatur und Optimierung der bestehenden Trinkwasserleitungen
Erweiterung des Trinkwassernetzes für Schulen und Gesundheitszentren
Bereitstellung von Hygiene-Sets für Schulen
Bereitstellung von Kanistern für Wassertransport
Bau von geschlechtergetrennten Latrinen
Inklusion von Menschen mit Behinderung
Schulungen zur öffentlichen Wasserversorgung
Aufklärung über Hygienepraktiken
Schulungen zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts, Friedensförderung und friedlichen Konfliktbewältigung