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ERDBEBEN IN HAITI: humedica-Ärzte arbeiten bis zur Erschöpfung

Sie arbeiten bis an die Grenzen der eigenen physischen Leistungsfähigkeit und mitunter darüber hinaus: Die beiden medizinischen Einsatzteams von humedica, die bereits seit Freitag in Port-au-Prince das "Krankenhaus der Hoffnung" übernommen haben, geben ihr Bestes für unzählige Menschen in Not.

Sie arbeiten bis an die Grenzen der eigenen physischen Leistungsfähigkeit und mitunter darüber hinaus: Die beiden medizinischen Einsatzteams von humedica, die bereits seit Freitag in Port-au-Prince das "Krankenhaus der Hoffnung" übernommen haben, geben ihr Bestes für unzählige Menschen in Not.

Tapfer, unermüdlich und mit all ihrer Erfahrung versuchen die beiden Teams in der haitianischen Hauptstadt, dem Patientenansturm Herr zu werden. "Wir behandeln schwerste Verletzungen", erzählt Koordinator Dieter Schmidt am Telefon. "Das Leid ist riesig und die Schlange der Patienten, die dringend Hilfe brauchen, reißt nicht ab."

Neben all der Not, vielen dramatischen Erlebnissen und schlimmsten Verletzungen erleben die Helfer aber auch immer wieder Momente der Freude und Hoffnung: Nachdem die humedica-Ärzte bereits am Samstag gesunden Zwillingen ins Leben halfen, erblickten am Montag drei weitere Babys das Licht Welt.

Unterdessen wird das dritte, insgesamt 16köpfige medizinische Team dringend in Port-au-Prince erwartet. Noch befindet sich die Mannschaft gemeinsam mit Kräften unserer Partner Bild hilft e. V. - Ein Herz für Kinder, Kindernothilfe, Apotheker ohne Grenzen Deutschland e. V., World Vision sowie einigen Medienvertretern auf dem Weg nach Haiti.

Im Gepäck hat der Konvoi, der von der Regierung der Dominikanischen Republik organisiert und begleitet wird, rund 30 Tonnen Hilfsgüter mit Lebensmittel (u. a. Babynahrung zur Verfügung gestellt von der Organisation GAiN Germany e. V., Gießen), Arzneimitteln und medizinischem Bedarf.

Damit konnte humedica dank der vielfältigen, unbürokratischen, spontanen und insbesondere großzügigen Unterstützung zahlreicher Spender, Firmen und befreundeter Organisationen bislang rund 100 Tonnen Hilfsgüter auf den Weg ins Katastrophengebiet bringen; die Güter werden dort sehnsüchtig erwartet.

Voraussichtlich von Freitag an werden die Teams Unterstützung aus der Luft erhalten: Simon Tanner von der Schweizer helimission wird von Miami aus nach Port-au-Prince fliegen und den Einsatzkräften mit einem Helikopter zur Verfügung stehen.

humedica bittet die Bevölkerung in Deutschland auch weiterhin dringend um konkrete Unterstützung für alle geplanten Hilfsmaßnahmen in Form von Spenden auf das folgende Konto:
humedica e. V.
Stichwort „Erdbeben Haiti"
Konto 47 47
BLZ 734 500 00
Sparkasse Kaufbeuren

BITTE SPENDEN SIE AUCH HIER ONLINE. Vielen Dank.

Die Hilfsmaßnahmen in Haiti werden in enger Zusammenarbeit mit der Kindernothilfe (Duisburg), World Vision (Friedrichsdorf) und Bild hilft - Ein Herz für Kinder (Hamburg) umgesetzt. Unsere Bemühungen werden darüber hinaus unterstützt von der AIR BERLIN GROUP (Berlin), GAiN Germany e. V. (Gießen), hoffnungszeichen e. V. (Singen), Apotheker ohne Grenzen Deutschland e. V., Deutsches Institut für Katastrophenmedizin (Tübingen) und Apotheker helfen - Hilfswerk der Bayerischen Apotheker (München). Auch an dieser Stelle vielen Dank für jede Form der Unterstützung und die hervorragende Zusammenarbeit.

Hinweis für Medienvertreter: Das Einsatzteam in Haiti steht für Telefon- und Live-Interviews zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an humedica-Pressesprecher Steffen Richter.