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Schule in Indien

Gerade in ländlichen Regionen müssen Kinder oftmals Geld dazu verdienen, um die Familie zu ernähren – Zeit zum Lernen oder gar Schulgeld sind unvorstellbarer Luxus.

Indien ist mit rund 1,393 Milliarden Einwohnern, nach der Volksrepublik China, das bevölkerungsreichste und eines der am dichtesten besiedelten Länder der Welt. Die weltweite Coronapandemie traf die Menschen hier, wo es schon am nötigsten mangelt, besonders hart. Gerade das Leben der Ärmsten und deren Kinder wurde innerhalb kürzester Zeit grundlegend auf den Kopf gestellt, als die indische Regierung am 24. März 2020 die totale Abriegelung Indiens anordnete.

Trotz offiziellem Verbot: Viele Kinder schuften täglich für einen Hungerlohn

Noch immer ist es für Kinder in Indien keine Selbstverständlichkeit die Schule zu besuchen. Gerade in ländlichen und armen Regionen, müssen Kinder oft bereits in jungen Jahren Geld dazu verdienen, um die Familie zu ernähren – Zeit zum Lernen oder gar Schulkosten sind unvorstellbarer Luxus. Zwar bietet die Bergbauregion rund um die Kolar Gold Fields vielfältige Arbeits- und Ausbildungsoptionen, aufgrund mangelnder Schulbildung und finanzieller Belastungen, schaffen jedoch kaum Kinder den Sprung aus dem Segment der Tagelöhner. Die Auswirkungen der Pandemie sind hier, wo das Ansparen finanzieller Polster unmöglich ist, besonders drastisch zu spüren.

Trotz offiziellem Verbot: Viele Kinder schuften täglich für einen Hungerlohn

Noch immer ist es für Kinder in Indien keine Selbstverständlichkeit, die Schule zu besuchen. Gerade in ländlichen und armen Regionen, müssen Kinder oft bereits in jungen Jahren Geld dazu verdienen, um die Familie zu ernähren – Zeit zum Lernen oder gar Schulkosten sind unvorstellbarer Luxus. Zwar bietet die Bergbauregion rund um die Kolar Gold Fields vielfältige Arbeits- und Ausbildungsoptionen, aufgrund mangelnder Schulbildung und finanzieller Belastungen, schaffen jedoch kaum Kinder den Sprung aus dem Segment der Tagelöhner. Die Auswirkungen der Pandemie sind hier, wo das Ansparen finanzieller Polster unmöglich ist, besonders drastisch zu spüren.

300 Kinder können lernen, statt zu arbeiten

humedica India betreibt in Krishnapuran, einem Dorf im Südwesten und nahe der großer Gold Minen, die Peniel English Higher Primary School. Kinder aus umliegenden Dörfern werden hier gezielt bereits ab dem Vorschulalter gefördert und bis zur 7. Klasse ausgebildet. Für finanziell besonders schwach gestellte Familien übernahm humedica bereits vor der Pandemie die Schulgebühren und stellte Unterrichtsmaterialien zur Verfügung. Seit dem Lockdown mussten viele zusätzliche Familien zudem durch Lebensmittelpakete unterstützt werden.

Lehrerfortbildung und Unterricht via Whatsapp

Hier setzen wir alles daran, den Schulbetrieb dank Ihrer Spenden auch während des Lockdowns und abseits der Klassenräume aufrecht zu erhalten und den Kindern so die dringend notwendige Tagesstruktur zu erhalten. Der Lernstoff wurden den Kindern in kleinen Lerngruppen unter freiem Himmel und via WhatsApp vermittelt. Zudem nutzte das Lehrerpersonal die unterrichtsfreie Zeit für gezielte Fortbildungsprogramme. So standen unter anderem die Entwicklung spezieller Englischkurse für langsam lernende Kinder sowie der Ausbau ihrer eigenen Englischkenntnisse als auch Klassenraummanagement auf dem Plan. Neben der finanziellen Unterstützung der Schule, ist humedica in der Lage, mit Ihren Spenden bereits seit 2001 für die Personalkosten eines Kinderheims in Karnatakar, welches von unserem lokalen Partner Peniel Social Charitable Trust betrieben wird, aufzukommen. Hier kümmert man sich um stark traumatisierte Kinder aus besonders gewalttätigen Familien, viele von ihnen sind Voll- oder Halbwaisen.

Der Lockdown und die großen organisatorischen Schwierigkeiten durch COVID machen Ihre Spenden hier wertvoller denn je. Nur so können wir den Kindern einen sicheren Ort der Entwicklung, Therapie und des Schutzes bieten. Danke für Ihren wichtigen Beitrag bei diesen Projekten!

Alle Fotos: humedica