Mit diesem Band und regelmäßigen Gewichtkontrollen kann Malnutrition erkannt und entsprechend behandelt werden.
Oft unbemerkt und leise schleicht sich die Mangelernährung (Malnutrition) in das Leben von Menschen ein. Sie raubt dem Körper, was er braucht, um stark und gesund zu bleiben – bis die Reserven aufgebraucht sind. Stück für Stück schwächt sie den Menschen und sein Immunsystem - macht müde, baut Muskeln ab und öffnet Infektionen die Tür. Wenn die Mangelernährung lange ungestört und unbehandelt bleibt, kann sie zu chronischen Krankheiten führen – und im schlimmsten Fall sogar zum Tod.
Einseitige, knappe und nährstoffarme Mahlzeiten begünstigen die Verbreitung von Malnutrition. Ein Alltag, der hauptsächlich ein Nahrungsmittel beinhaltet – sei es vorwiegend Reis oder Fisch – gibt ihr ideale Bedingungen, sich fortzuschreiten.
Weltweit sind Millionen Menschen betroffen. Besonders zu kämpfen haben die Schwächsten – Säuglinge, Kinder, Schwangere und Immungeschwächte können ihr kaum etwas entgegensetzen.
Mangelernährung ist zwar ein globales Problem, das keine Grenzen kennt, doch ist sie nicht unbesiegbar. In Regionen, in denen sie zunehmend um sich greift, setzen sich Organisationen wie humedica dafür ein, sie zu bekämpfen: durch den Zugang zu ausgewogener Ernährung und einer frühzeitigen Erkennung. Ist die Mangelernährung schon weit fortgeschritten, erhalten beispielsweise Betroffene in Kenia, im Südsudan oder in Äthiopien neben einer medizinischen Behandlung spezielle Aufbaunahrung, um sich zu erholen und wieder zu Kräften zu kommen.