Gewalt, Vertreibung und die Folgen der Klimakrise prägen das Leben vieler Familien im Niger. Besonders in den Regionen Tillia und Tchintabaraden suchen zahlreiche Menschen Schutz vor bewaffneten Konflikten in den Grenzgebieten. Viele Familien mussten ihr Zuhause verlassen und besitzen kaum mehr als das, was sie auf ihrer Flucht mitnehmen konnten.
Kinder leiden besonders unter dieser Situation. Oft fehlt es ihnen an ausreichend Nahrung, Kleidung oder einfachen Schulmaterialien. Viele können deshalb nicht regelmäßig zur Schule gehen oder dem Unterricht nicht folgen. Gleichzeitig erhöht Mangelernährung das Risiko für Entwicklungsverzögerungen und gesundheitliche Probleme.
Seit dem Militärputsch im Jahr 2023 hat sich die humanitäre Lage zusätzlich verschärft. Steigende Lebensmittelpreise und zunehmende Armut erschweren es Familien, die Grundversorgung ihrer Kinder sicherzustellen. Viele Eltern stehen täglich vor der schwierigen Entscheidung, ob sie Lebensmittel kaufen oder den Schulbesuch ihrer Kinder ermöglichen können.
Gemeinsam mit dem lokalen Partner Adkoul unterstützt humedica geflüchtete und einheimische Kinder dabei, ihre Grundbedürfnisse zu sichern, regelmäßig die Schule zu besuchen und ihre Zukunft selbst mitzugestalten.