Mit Zyklon Chido ist in den letzten Tagen einer der heftigsten Wirbelstürme der letzten Jahre über Südostafrika hinweggefegt. Besonders betroffen waren neben der französischen Inselgruppe Mayotte auch die Menschen im bitterarmen Mosambik. Dort ist das Ausmaß der Katastrophe noch immer nicht klar. Die Rede ist von mindestens 34 Toten, unzählige Menschen wurden verletzt oder obdachlos. Die Kaufbeurer Hilfsorganisation humedica ruft zu Spenden auf.
„Unsere örtliche Partnerorganisation berichtet von zerstörten Häusern und Schulen“, erklärt humedica-Vorstand Johannes Peter. Er führt aus: „Dächer wurden weggeblasen, eine Flüchtlingsunterkunft in Nanlia dem Erdboden gleich gemacht. Die Menschen, die dort untergekommen waren, stehen jetzt erneut vor dem Nichts. Auf einer Krankenstation fiel der Strom aus, so dass Kinder ohne die Unterstützung medizinischer Geräte auf die Welt gebracht werden mussten“, so Peter weiter.
Er ruft die Menschen in Deutschland zu Spenden auf. „Unsere örtliche Partnerorganisation versorgt die Menschen im betroffenen Gebiet mit Lebensmitteln, Decken, Hygieneprodukten und dem Nötigsten zum Überleben“, weiß Peter. Er appelliert: „Diese Hilfe ist nur durch die Unterstützung aus Deutschland möglich.“