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Sturzfluten zerstören in Nepal immer wieder Straßen - humedica sagt Hilfe zu

Thomas Meier, der für humedica in Nepal tätig ist, berichtet: „Zu diesem Zeitpunkt des Monsuns hatte keiner von uns damit gerechnet, dass wir eine Sturzflut in diesem Ausmaß erleben würden.“ Gewaltige Wasser- und Schlammmassen haben in Nepal und Tibet ganze Ortschaften verwüstet. Die Bagmati Provinz westlich von Kathmandu sei besonders von der Katastrophe betroffen. Viele Menschen kamen ums Leben, Hunderte werden noch vermisst, darunter auch Touristen.

humedica steht in engem Austausch mit einer örtlichen Partnerorganisation und prüft, wo Unterstützung jetzt am dringendsten benötigt wird. „Wir müssen schauen, wie wir den Betroffenen so schnell und gut wie möglich helfen können“, erklärt Meier. Neben sauberem Wasser werden nach solch einer Katastrophe häufig weitere Dinge des täglichen Lebens gebraucht: „Viele Menschen haben durch die Fluten innerhalb kürzester Zeit alles verloren. Jetzt brauchen sie dringend Unterstützung“, sagt Heinke Rauscher, Vorständin von humedica. Wer die geplante Hilfe von humedica unterstützen möchte, kann dies über die Internetseite von humedica unter dem Spendenzweck „Sturzflut Nepal“ tun.

humedica ist seit vielen Jahren in Nepal aktiv. In der Nähe der jetzt betroffenen Region unterstützt die Hilfsorganisation bereits ein Projekt zur Katastrophenvorsorge. Dort wird nicht nur Equipment wie medizinische Ausrüstung für den Ernstfall vorgehalten, die Menschen und auch Mediziner im Speziellen lernen unter anderem, wie sie sich besser auf Naturkatastrophen vorbereiten und im Ernstfall reagieren können.