In der Nacht zum 1. September 2025 erschütterte ein schweres Erdbeben der Stärke 6,0 den Osten Afghanistans. Am stärksten betroffen ist die schwer zugängliche Provinz Kunar an der Grenze zu Pakistan. Ganze Dörfer wurden zerstört, Straßen sind unpassierbar, Nachbeben erschweren die Hilfe zusätzlich. Nach Regierungsangaben verloren mehr als 2.200 Menschen ihr Leben, über 3.600 sind verletzt (Stand 4.09.2025).
Wir verfolgen die Entwicklungen aufmerksam und sind in Gedanken bei den Menschen vor Ort.
Aktuell stehen wir in engem Austausch mit unserem Länderbüro in Afghanistan, um ein Bild der Lage zu bekommen. Sollte unsere Hilfe benötigt werden, stehen wir bereit – mit dem, was die Menschen vor Ort am dringendsten benötigen, sei es medizinische Erstversorgung oder grundlegende Hilfsgüter.
Das Erdbeben in Afghanistan hat zahlreiche Familien heimatlos gemacht. Viele Menschen stehen vor den Trümmern ihrer Existenz.
humedica ist seit dem Jahr 2021 in Afghanistan aktiv. Die Hilfsorganisation unterstützt in der ländlichen Region Kabul mehrere Projekte, die eine grundlegende medizinische Versorgung der Bevölkerung sicherstellen. Bereits nach den schweren Erdbeben in den Jahren 2022 und 2023 konnten wir wichtige Nothilfe leisten.