Nach heftigen Monsunfällen sehen Dörfer in Pakistan oft so aus. Wassermassen reissen alles mit und sorgen für massive Zerstörung.
Regelmäßig wird Pakistan von heftigen Monsunregen betroffen. Kleine Rinnsale schwellen dann zu reißenden Flüssen an, die alles mit sich reißen: Häuser, Felder, Hoffnung. Zurück bleiben überflutete Ebenen, zerstörte Ernten und ein hohes Risiko für Krankheiten. Was früher selten war, geschieht heute fast jedes Jahr – der Klimawandel verschärft die Lage dramatisch.
Jedes Jahr zur Monsunzeit werden große Teile Pakistans überflutet.
Im letzten Sommer sorgten massive Regenfälle im Norden Pakistans für Sturmfluten und Erdrutsche. Über 800 Menschen starben, viele verloren ihre Häuser und Lebensgrundlagen. Gemeinsam mit einer lokalen Partnerorganisation leistete humedica schnell Nothilfe:
Auch Hamza wurde Opfer einer dieser Fluten. Sein Haus wurde zerstört, eines seiner Kinder kam ums Leben, ein anderes schwer verletzt. Die Familie stand vor dem Nichts. Doch dann kam Hilfe: Gemeinsam mit der Dorfgemeinschaft und unter Anleitung von humedicas Partnerorganisation entstand ein Neuanfang.
Hamza vor der Mauer, die sein Dorf schützt
Eine massive Steinmauer schützt heute das Dorf. Sie war das erste Projekt des neu gegründeten Dorfentwicklungskomitees – ein Gremium aus 20 engagierten Menschen, die gemeinsam nach nachhaltigen Lösungen suchen. Dank der Mauer sind heute nicht nur 15 Wohnhäuser sicher, sondern auch die Schule und die umliegenden Felder.
„Ohne diese Mauer hätten viele von uns vielleicht unser Dorf verlassen. Jetzt können wir bleiben und ohne Angst leben.“
Solche Projekte sind nur durch Spenden möglich. Sie geben Menschen wie Hamza nicht nur Schutz, sondern auch Hoffnung und Perspektive. Jede Spende macht einen Unterschied – manchmal in Form einer einfachen, aber lebenswichtigen Mauer.